ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

Zahlen, bitte!

Die Saison 2014/2015 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist für die ROSTOCK SEAWOLVES beendet. In Erinnerung bleibt die Hauptrundenmeisterschaft und das Erreichen des Halbfinals.

In den Statistiken spiegelte sich der Erfolg der Seewölfe wider. Ein Blick auf die Zahlen der Hauptrunde zeigt, dass Yannick Anzuluni einer der besten Spieler der Liga war. Mit insgesamt 491 erzielten Punkten belegte er den zweiten Platz aller Spieler der ProB Nord, sein Schnitt von 20,5 Punkten brachte ihm den dritten Rang in der Nordstaffel. Der Kanadier mit kongolesischen Wurzeln erhielt die meiste Einsatzzeit aller ProB-Nord-Spieler (878:38 Minuten), seine 36:36 Minuten pro Spiel bedeuteten am Ende den dritten Rang. 199 Rebounds brachten ihm den vierten Platz in der Rebound-Wertung ein, mit 8,3 Rebounds pro Spiel landete Anzuluni auf dem sechsten Platz. Mit insgesamt 91 Vorlagen reichte es ligaweit zum neunten Platz (13. Platz für seinen Schnitt von 3,8 Assists pro Spiel).

Licht und Schatten zeigten sich bei den Ballgewinnen und -verlusten; mit 79 Steals (3,3 Steals pro Spiel) landete der 27-Jährige jeweils auf dem ersten Platz der ProB Nord, bei den Turnovers leistete er sich 92 Fehler (2. Platz) bzw. 3,8 Ballverluste pro Begegnung (3. Platz).

Unterm Strich ragte Yannick Anzuluni als Leistungsträger der ROSTOCK SEAWOLVES heraus, denn kein Akteur der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord war effektiver in der Hauptrunde 2014/2015 mit einem Gesamtwert von 533 (22,2 pro Spiel). Als einziger Spieler der Nordstaffel gelang Anzuluni ein Triple Double (zweistellige Werte in drei Kategorien) in einem Ligaspiel.

Bei den Freiwürfen landeten mit Sven Hellmann (90,9%, 2. Platz) und Tim Vogt (84,8%, 8.) zwei Schützen der SEAWOLVES in den ligaweiten Top Ten. David Markert kam in der Endabrechnung mit einer Freiwurfquote von 80,4 Prozent auf den 17. Rang.

Die erweiterte Statistik namens True Shooting rechnet neben erfolgreichen Dreipunktewürfe auch noch Freiwürfe in eine einzige Wurfquote zusammen. Somit lässt sich die gesamte Wurfleistung eines Spielers bzw. Teams errechnen. Tim Vogt kam mit einer Dreierquote von 42,9 Prozent auf den sechsten Platz in der ligaweiten Statistik und in der True-Shooting-Liste mit einer Quote von 62,5 Prozent auf den siebten Rang. Bei der effektiven Wurfquote, die Dreipunktewürfe entsprechend gewichtet, belegte Vogt mit 59,4 Prozent ligaweit den achten Platz.

Beim Kampf um den Ball waren die SEAWOLVES besonders bissig. Vor allem am offensiven Brett packten die Wölfe richtig zu. So landeten Jarrell Crayton (2,8 Offensiv-Rebounds pro Spiel; 7. Platz), Ivo Slavchev (2,3; 13.) und Jens Hakanowitz (2,2; 16.) in den Top 20 der gesamten ProB Nord. Setzt man nun die gesammelten Offensiv-Rebounds zu den Gesamt-Rebounds ins Verhältnis waren sogar vier SEAWOLVES in den Top25. 51,1 Prozent aller Rebounds von Tobias Lange waren Offensiv-Rebounds, damit landete der Center auf dem dritten Platz. Crayton (46,5%, 7.), Hakanowitz (41,9%, 20.) und Slavchev (41,0%, 24.) folgen auf den weiteren Plätzen der teaminternen Rangliste.

Bei den Center-Spielern der Liga ragte Daniel Lopez mit seiner Übersicht heraus. Der gebürtige Spanier mit deutschem Pass servierte 1,5 Korbvorlagen pro Spiel. Damit belegte er unter allen Centern der Liga den ersten Platz.

Ausführliche Statistiken gibt es hier:

SEAWOLVES-Statistiken der Hauptrunde 2014/2015

SEAWOLVES-Statistiken der ProB-Play-Offs