
Die Wochen der Wahrheit brechen an für die ROSTOCK SEAWOLVES. Am Mittwoch starten sie mit einem Gastspiel bei den Veolia Towers Hamburg in einen Roadtrip mit insgesamt drei Partien innerhalb von fünf Tagen. Tip-off in der Inselpark Arena ist um 20:00 Uhr, DYN überträgt live ab 19:45 Uhr.
Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison und damit ein Nachholspiel des 13. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga. Ursprünglich sollte die Partie in der Elbmetropole zwischen Weihnachten und Neujahr stattfinden. Aufgrund der Europapokaltermine der Hamburger musste das Spiel verschoben werden. So kommt es, dass sich beide Teams im Saisonendspurt gleich zwei Mal innerhalb von knapp drei Wochen begegnen – das Rückspiel ist für den 10. Mai in Rostock angesetzt.
Das Nordderby zwischen Rostock und Hamburg hat seit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA schon Tradition für beide Fanlager. Bereits zwölf Vergleiche (6x ProA, 6x BBL) fanden bisher statt, drei der bisherigen vier Siege konnten die SEAWOLVES in der BBL einfahren. In der vergangenen Spielzeit unterlagen die Rostocker mit 77:78 nach einem Buzzerbeater durch Brae Ivey in Hamburg. Das Hinspiel hatten die Ostseestädter mit 92:78 für sich entschieden.
Während die SEAWOLVES sich im Laufe der aktuellen Spielzeit im Mittelfeld nike foamposite shoe history der Tabelle eingenistet haben, mussten die Towers nach einem katastrophalen Saisonstart (8 BBL-Pflichtspielniederlagen in Folge) das Feld von hinten aufräumen. Nach einigen personellen Veränderungen im Kader rangieren die Hamburger aktuell auf dem 13. Platz (12 Siege, 17 Niederlagen), Rostock ist Zehnter in der Tabelle (14-14). Insbesondere die Wirkkreise des Towers-Guard-Trio um Devon Daniels IV (16,0 Punkte pro Spie), Ross Williams (11,9) und Leonard Thorpe Jr. (11,9) gilt es aus Rostocker Sicht einzudämmen.
„Hamburg hat eindrucksvoll bewiesen, sich aus dem Tabellenkeller zurück zu kämpfen. Sie haben immer noch eine Chance auf einen Play-in-Platz. Das zeigt, dass das Team sehr stabil ist und sich gefunden hat. Coach Barloschky hat einen sehr guten Job gemacht, trotz der schwierigen Situation zu Saisonbeginn. Sie haben zurück zu ihrer typischen Identität gefunden, dass sie sehr schnellen und aggressiven Basketball spielen mit sehr guten Werfern und gefährlichen Guard-Big-Duos auf dem Feld. Für uns heißt es nach den knappen Niederlagen, die Wunden zu lecken und weiterhin konstante Leistungen aufs Parkett zu bringen wie auch den Ball weiterhin zu teilen, damit wir einen wichtigen Sieg im Kampf um die Postseason in Hamburg ergattern können“, sagt SEAWOLVES-Coach Przemyslaw Frasunkiewicz.
In Hamburg werden die SEAWOLVES von knapp 100 Fans unterstützt. Der Orange Block hat einen Fanbus gechartert, um beim Nordderby stimmungsvoll zu unterstützen.