Offensivflaute setzt sich in Ludwigsburg fort

Die Sieglosserie der ROSTOCK SEAWOLVES hält an. Auch im vierten Spiel in Folge konnten die Wölfe nicht gewinnen. Bei den MHP RIESEN Ludwigsburg mussten sie sich mit 61:75 (39:41) geschlagen geben. Damit rutschten die Rostocker aus den Play-In-Plätzen und auf den elften Tabellenplatz ab. TJ Crockett Jr. erzielte 24 Punkte, auf Ludwigsburger Seite kam der frühere Rostocker Terrell Harris auf 17 Zähler.

MHP RIESEN Ludwigsburg gegen ROSTOCK SEAWOLVES 75:61 (41:39)

Hängende Köpfe und enttäuschte Gesichter bei den SEAWOLVES. Erneut hakte es bei den Rostockern in der Offensive. Nach der schwachen Wurfausbeute und der Overtime-Niederlage in Hamburg am vergangenen Mittwoch trafen die Wölfe in Ludwigsburg insgesamt nur 31 Prozent aus dem Feld (19/61), davon sechs von 29 Versuche von jenseits der Dreipunktelinie (21% 3FG). An der Freiwurflinie ließen die SEAWOLVES insgesamt elf Punkte liegen (17/28 FT).

Dabei sah der Beginn verheißungsvoll aus. Die Gäste von der Ostsee starteten fokussiert in die Partie und zogen früh nach einem 9:0-Lauf mit 10:3 (3. Min) davon. Auffälligster Akteur der Wölfe war TJ Crockett Jr., der allein im ersten Abschnitt zwölf Punkte verbuchte und seinem Team zu einer 26:19-Führung nach den ersten zehn Minuten verhalf.

Nachdem die Rostocker mit neun Punkten führten (28:19, 11. Min) flachte die Partie ab; die Fehler run the jewels x nike sb dunk low und Fouls auf beiden Seiten häuften sich. So stockte auch die Offensive. Mehrere Minuten lang kamen auf der Anzeigetafel keine Punkte hinzu. Zum Ende des zweiten Viertels gingen die Gastgeber vor 4.200 Zuschauern in der MHP Arena zu Ludwigsburg in Führung, die sie auch in die Halbzeit retteten.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Hausherren nike dunk zebra high heels die Spielkontrolle. Die Feldwurfquote der Rostocker sank zwischenzeitlich auf 28 Prozent, auch aufgrund der hartnäckigen Abwehrarbeit der Barockstädter. Obwohl auch ihre Würfe nicht hochprozentig fielen, setzten sie doch weitere Nadelstiche. Das Guard-Trio Elijah Hughes, Traveon Buchanan und Terrell Harris schulterte die RIESEN-Offensive. Die Rostocker lagen zum Ende des dritten Abschnitts mit 47:56 zurück. Im Schlussviertel wuchs der Rückstand weiter an, phasenweise bis auf 16 Zähler.

Nach der vierten Niederlage in Folge rutschten die Rostocker auf den elften Platz in der Tabelle der easyCredit Basketball Bundesliga ab. Die Möglichkeit auf die Qualifikation für die Play-In-Plätze besteht weiterhin, dafür müssen die Rostocker allerdings schnell ihre Offensivqualitäten wiederfinden, um zurück auf die Siegerstraße zu gelangen.

Statistik des Spiels

Die 61 erzielten Punkte der SEAWOLVES sind die drittwenigsten Zähler in einer Partie seit ihrer BBL-Zugehörigkeit.

Stimmen zum Spiel

Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Ich denke, dass wir defensiv einen sehr, sehr guten Job gemacht haben. Wir haben unseren Plan sehr gut umgesetzt, den wichtigsten Mann [Stef Smith] bei 3/12 aus der Distanz gehalten und zu 7 Ballverlusten gezwungen. Andererseits war es entscheidend, dass wir aus unserer guten ersten Halbzeit nicht ansatzweise defensiv etwas mit in die zweite Halbzeit übertragen, in Punkte umwandeln oder in der Transition zu Zählbarem kommen konnten. Ein katastrophales Spacing, eine katastrophale Entscheidungsfindung. Wir konnten nicht mal einen Lay-Up oder Freiwürfe verwandeln. Das hat uns am Ende dieses Spiel gekostet.“

Mikki Riipinen (Head Coach Ludwigsburg): „Glückwunsch an unsere Fans und an jeden Menschen, der heute hier war, um uns zu unterstützen sowie an jeden in unserem Klub! Es war ein herausforderndes Spiel gegen ein gutes Rostocker Team, das über ein sehr gutes Playbook verfügt. Sie sind eine der Mannschaften, die mit am schwersten in der Liga [easyCredit BBL] zum Scouten sind. Viele Spieler können viele Positionen spielen, sie haben verschiedene spielerische Varianten. Ich bin also sehr stolz, wie wir zu Großteilen der Partie fokussiert agiert haben. Ich mag es sehr, wie unsere Jungs präsent waren und geblieben sind. Spieler wie beispielsweise Gavin Schilling, der im letzten Spiel gar nicht gespielt hat. Er kam rein und hat seinen Teil beigetragen: Mit 7 Rebounds in 11[35] Minuten Spielzeit gegen einen physischen Gegner. Auch Jonas Wohlfarth-Bottermann, der ebenfalls nicht viel gespielt [08:25 Minuten] hat, aber mit großen Plays in den richtigen Momenten zur Stelle war. Also: Ich bin stolz auf die Moral unseres Teams und darüber, wie sie sich gegenseitig unterstützen. Natürlich gibt es Dinge, die wir besser machen können, speziell das erste Viertel und wie wir gestartet sind. In diesem Moment bin ich aber einfach nur froh über die Schritte, die wir heute gemacht haben.“

So geht’s weiter

Von Ludwigsburg aus reisen die SEAWOLVES am Sonntag weiter in die bayrische Landeshauptstadt. Dort sind sie am Montag um 20:00 Uhr beim Deutschen Meister FC Bayern München im BMW Park zu Gast. Das nächste Heimspiel wird am Samstag, 2. Mai, um 18:30 Uhr gegen Science City Jena in der StadtHalle Rostock ausgetragen. Tickets gibt es online auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Statistiken zum Spiel

Viertelstände (LUD-HRO): 19:26, 22:13, 15:8, 19:14

Punkteverteilung:

Rostock: Baggette (4), Crockett Jr. (24), Greene IV (3), Klassen (6), Kolenda (2), Lansdowne (3), Leuchten (9), Lockhart (0), Schwartz (10), Theis (0), van Vliet (0).

Ludwigsburg: Buchanan (13), Temoka (0), Feneberg (nicht eingesetzt), Harris (17), Hughes (12), Kellman (6), Polas Bartolo (3), Sane (5), Schilling (2), Smith (14), Tischler (3), Wohlfarth-Bottermann (0).