FIBA Europe Cup: Endstation UCAM Murcia

Das Abenteuer FIBA Europe Cup ist für die ROSTOCK SEAWOLVES in der Saison 2025/2026 beendet. Im letzten Spiel der zweiten Gruppenphase verpassten die Wölfe den Einzug ins Viertelfinale. Sie verloren Jil Sander detachable hood wool cape - Wool blazer JIL SANDER - SchaferandweinerShops Sweden nach großem Kampf gegen das spanische Topteam UCAM Murcia mit 82:89 (33:46). Dabei holten sie einen 15-Punkte-Rückstand auf. Am Ende entschied ein 11:0-Lauf der Iberer die Partie. Im anderen Gruppenspiel setzte sich KC Szombathely mit 83:74 gegen Trefl Sopot durch und löste damit das Ticket für das Viertelfinale des Wettbewerbs. Bester Werfer der Wölfe war D’Shawn Schwartz mit 24 Zählern, bei den Gästen kam das Guard-Gespann Michael Forrest und Jonah Radebaugh zusammen auf 40 Punkte.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen UCAM Murcia 82:89 (33:46)

Die erste Halbzeit gehörte über weite Strecken den Gästen aus Spanien. UCAM Murcia schonte mit Devontae Cacok, Sander Raieste, Dylan Ennis und David De Julius vier Leistungsträger, die den Wölfen im Hinspiel 47 Punkte eingeschenkt hatten. Dennoch bewies auch die zweite Garde, dass sie auf diesem hohen europäischen Niveau mithalten können.

Zunächst war es ein Duell auf Augenhöhe. Die Partie war intensiv und rasant, Murcia zeigte sich brandgefährlich und die Rostocker mussten zusehen, den Anschluss nicht zu verlieren. Die beiden Guards Michael Forrest und Jonah Radebaugh dirigierten die Murcia-Offensive, D’Shawn Schwartz übernahm auf Rostocker Seite Verantwortung (14:10, 6. Min). Allerdings hatte die kleine Führung nicht lange Bestand, Murcia setzte nach und nach mehr offensive Akzente und zog bis zur Halbzeit zweistellig davon (33:46).

Der Rostocker Rückstand wuchs sogar bis auf 15 Zähler nach der Pause an (33:48, 21. Min), ehe die Wölfe ihr Comeback starteten. Den Anfang machte Kassim Nicholson mit einem Steal, einem Dunk und einem Dreier (40:49, 24. Min). TJ Crockett Jr. versenkte kurz darauf einen Dreier – und die Hoffnung aufs Weiterkommen unter den 3.120 Zuschauern in der StadtHalle Rostock kehrte zurück. Die Wölfe spielten sich in einen Rausch, gewannen den Abschnitt mit 30:17 und gingen nach zwei Korblegern von Elias Baggette mit einem Unentschieden ins Schlussviertel (63:63).

Im letzten Durchgang lieferten sich beide Teams ein dramatisches Duell auf Augenhöhe. Beinahe mit jedem Angriff wechselte die Führung. Die Wölfe bissen, ließen nicht locker und wollten den Sieg um jeden Preis. Schwartz und Crockett trafen, Baggette sorgte mit einem Dreier für einen Vier-Punkte-Vorsprung 2:52 Minuten vor dem Ende (82:78). Danach stockte der Offensivmotor der SEAWOLVES. Auf der Gegenseite initiierte derweil Michael Forrest den Schlusslauf der Gäste mit zwei wilden Dreiern. Der US-Amerikaner erzielte neun seiner insgesamt 22 Zähler während des 11:0-Endspurt Murcias, der die SEAWOLVES auf die Verliererstraße brachte und ihren Traum vom Viertelfinale endgültig zerplatzen ließ.

Statistik des Spiels

Die zweite Halbzeit glich einer Achterbahnfahrt. Es ging hin und her. In Summe sahen die Zuschauer in der Wolfshöhle nach dem Seitenwechsel zehn Führungswechsel und drei Unentschieden.

Stimmen zum Spiel

Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt und vor allem hart verteidigt. Wir waren direkt Brust an Brust, haben Würfe in letzter Sekunde erzwungen – doch Murcia hat alles getroffen. Es war eine beeindruckende Vorstellung. Murcia spielte ohne Druck, weil sie bereits das Viertelfinale erreicht hatten. In der Schlussphase haben wir ein paar winzige Fehler gemacht, die sofort bestraft wurden. In der Kabine habe ich den Spielern gesagt, dass wir die Chance aufs Weiterkommen in Sopot und daheim gegen Szombathely vertan haben. Man spielt immer, um zu gewinnen, aber muss auch realistisch bleiben und seine Schlachten auswählen. Heute haben wir unser Herz auf dem Platz gelassen, aber es hat leider nicht gereicht.“

Sito Alonson (Head Coach Murcia): „Für uns war es ein wichtiges Spiel. Wir hatten vier Spieler nicht im Kader, weil wir ihnen etwas Ruhe geben mussten, da wir am Samstag ein wichtiges Spiel haben und später den King Cup [Spanisches Pokalturnier, d.Red.]. Trotzdem wollten wir den Wettbewerb ernst nehmen. Sopot, Szombathely und Rostock kämpfen um eine Platzierung, und wir dürfen keine Statisten sein. Wir müssen eine ernstzunehmende Mannschaft sein. Sie haben besonders in den letzten 20 Minuten hervorragend gespielt, aber wir haben wie immer hart gekämpft und am Ende gewonnen. Wir schauen nicht nur auf den Sieg, wir arbeiten an unserer Identität – und das ist für uns das Wichtigste.

Abschlusstabelle FIBA Europe Cup Gruppe K

  1. UCAM Murcia: 6 Siege, 0 Niederlagen – 12 Punkte
  2. KC Szombathely: 3 Siege, 3 Niederlagen – 9 Punkte
  3. ROSTOCK SEAWOLVES: 2 Siege, 4 Niederlagen – 8 Punkte
  4. Trefl Sopot: 1 Sieg, 5 Niederlagen – 7 Punkte

So geht’s weiter

Nach einem Auswärtsspiel in der Bundesliga am Sonntag beim SYNTAINICS MBC (Spielbeginn: 15:00 Uhr, live bei DYN) spielen die SEAWOLVES am nächsten Mittwoch (18.02., 18:30 Uhr) erneut in der StadtHalle Rostock. Dann sind die BMA365 Bamberg Baskets zu Gast. Der Spieltag wird präsentiert von Liebherr air jordan 4 thunder 2023. Tickets gibt es online auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Statistiken zum Spiel

Viertelstände (HRO-MUR): 20:22, 13:24, 30:17, 19:26

Punkteverteilung:

Rostock: Baggette (11), Crockett Jr. (15), Klassen (3), Kolenda (6), Lansdowne (10), Leuchten (7), Lockhart (0), Nicholson (6), Page (nicht eingesetzt), Schwartz (24), Theis (0), Zilinskas (nicht eingesetzt).

Murcia: Cate (14), Diagne (6), Falk (0), Forrest (22), Garcia (3), Lopez De La Torre (3), Martin (8), Nakic (4), Neves (6), Radebaugh (18), Sant-Roos (5).


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