Playoffs: SEAWOLVES in Leverkusen gefordert

Im dritten Spiel der Playoffs 2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben die ROSTOCK SEAWOLVES eine schwere Aufgabe zu lösen. Am Freitag um 18:00 Uhr sind die Wölfe bei den Bayer Giants Leverkusen gefordert. Das Spiel wurde aufgrund der verhängten Ausgangssperre durch die Stadt Leverkusen vorverlegt. Die Partie wird kostenfrei auf sportdeutschland.tv übertragen.

Die Rheinländer konnten ihre beiden Spiele gegen die Artland Dragons (102:84) und Science City Jena (99:84) eindrucksvoll gewinnen und führen die Playoff-Tabelle der Gruppe I ungeschlagen an. Das Team von Coach Hansi Gnad beendete die Hauptrunde als Fünfter mit einer Bilanz von 18 Siegen und zehn Niederlagen, 13 dieser Siege holten die Bayer Giants in der heimischen Ostermann Arena. In dieser Saison hat Leverkusen bislang nur ein Heimspiel verloren (65:72 gegen Jena am 8.11.2020). Seit Jahren gilt die Heimstätte der Farbenstädter als fast uneinnehmbare Festung.

„Wir haben einfach eine unfassbare Teamchemie, in der jeder im Team den gleichen Stellenwert hat und jeder, der eingewechselt wird, weiß, dass er dem Team auf irgendeine Art und Weise helfen kann! Und davon profitieren wir extrem, dass es in jedem Spiel jemand anderes ist, der aufblüht“, weiß der ehemalige Rostocker Haris Hujic, der seit dieser Saison für Leverkusen spielt. Zusammen mit JJ Mann (15,7 Punkte pro Spiel) ist Hujic (15,6 PpS, 4,3 Assists pro Spiel) einer der Eckpfeiler im Giants-Spiel. Bei einem Blick auf die Statistiken fällt auf, dass fünf weitere Spieler im Leverkusener Kader im Schnitt an der Zehn-Punkte-Marke kratzen.

„Hansi Gnad hat sich als Trainer hervorragend entwickelt und macht in Leverkusen einen sensationellen Job“, lobt der Rostocker Cheftrainer Dirk Bauermann, der mit Gnad als Spieler 1996 die Deutsche Meisterschaft gewann und mit ihm als Assistenztrainer in der Nationalmannschaft zusammenarbeitete.

Die SEAWOLVES stehen am Freitag vor einer Herkulesaufgabe. Mit dem Selbstvertrauen des 78:66-Heimsiegs gegen die Artland Dragons im Rücken und der richtigen Einstellung sind sie bereits am Mittwoch nach Leverkusen gereist, um sich konzentriert auf das Spiel vorzubereiten. Bis auf Stefan Ilzhöfer (Fuß) sind alle SEAWOLVES-Akteure fit und hungrig für den nächsten Beutezug.

„Wir können nach dem Sieg gegen die Artland Dragons in Leverkusen etwas befreiter aufspielen und gehen mit breiter Brust in die Partie, aber es wird eine schwerere Aufgabe als gegen Jena“, sagt Bauermann. „Ich glaube, es wird ganz viel darauf ankommen, dass wir den Rhythmus der Giants brechen. Sie bewegen den Ball sehr gut und spielen sehr mannschaftsdienlich – ähnlich wie wir. Ich denke, dass wir Kombinationen auf dem Spielfeld haben, die ihnen weh tun können. Insofern sind wir optimistisch, wohlwissend dass es eine ganz enge Partie werden wird.“