Playoffs 2021: Sieg gegen Artland ist „dringend notwendig“

Drei Tage nach der 81:85-Auftaktniederlage in der Playoffs 2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sind die ROSTOCK SEAWOLVES erneut gefordert. Am Dienstag um 19:30 Uhr empfangen sie die Artland Dragons in der StadtHalle Rostock. Das erste Playoff-Heimspiel der SEAWOLVES wird präsentiert von KARLS Erlebnis-Dorf. Die Partie wird live ab etwa 19:00 Uhr auf sportdeutschland.tv übertragen.

Das Auftaktspiel in Jena hatten sich die Wölfe vom Verlauf her sicher anders vorgestellt. In der ersten Hälfte kamen sie nicht in Fahrt, lagen zur Mitte des zweiten Durchgangs mit über 20 Punkten zurück. Nach der Pause sorgte ein 15:0-Lauf für ein offenes Spiel. Am Ende reichte nicht zum Sieg, da Jena die letzten sieben Zähler des Spiels erzielte. Rostock gelang es nicht, in den letzten fünf Minuten des Spiels zu punkten.

Die Aufholjagd und vor allem das Auftreten und die Körpersprache nach dem Seitenwechsel habe aber gezeigt, dass die SEAWOLVES Moral besitzen und zurückschlagen können. Mit dieser Einstellung wollen sie auch in die Partie gegen die Artland Dragons gehen. Trevor Lacey, der gegen Jena 15 Punkte und sechs Assists sammelte, meint: „Wir wollen auf unserem Spiel aus der zweiten Hälfte aufbauen und mit diesem Selbstvertrauen in die nächsten Playoff-Partien gehen.“ Auch Coach Dirk Bauermann lobte sein Team dafür: „Die Mannschaft hat sich nach der schwierigen Situation zu Beginn zurück gekämpft, viel investiert und guten Basketball gespielt hat. Leider wurde sie für die Aufholjagd nicht belohnt.“

Bereits im zweiten Spiel der Gruppenphase ist für die SEAWOLVES ein Erfolgserlebnis Pflicht, wollen die Wölfe ihre Chance im Meisterschafts- und Aufstiegsrennen wahren. „So schön es gewesen wäre, in Jena zu gewinnen, ist es für uns kein Beinbruch. Allerdings müssen am Dienstag die beiden Punkte gegen Artland zu Hause bleiben. Das ist dringend notwendig”, fordert Bauermann.

Die SEAWOLVES konnten die beiden Spiele der regulären Saison gegen die Artland Dragons gewinnen. In Quakenbrück setzten sie sich Anfang November mit 86:64 durch, Anfang März endete das Rückspiel in Rostock mit einem 96:92-Erfolg für die Wölfe.

Auch die Dragons mussten zum Playoff-Start eine Niederlage verschmerzen. Sie unterlagen zuhause den Bayer Giants Leverkusen mit 84:102. Topscorer im Team von Coach Tuna Isler war US-Guard Gerel Simmons mit 25 Punkten und acht Rebounds, gefolgt vom deutschen Center Robert Oehle (19 Pkt, 10 Reb).

„Trotz der hohen Niederlage gegen Leverkusen ist Artland eine hochgefährliche Mannschaft, die Leverkusen über weite Strecken – vor allem in der ersten Halbzeit – fast überlegen, zumindest aber ebenbürtig war, dann aber irgendwie in sich zusammengebrochen ist“, sagt Bauermann. „Ich denke, wir müssen am Dienstag unsere überragende Tiefe nutzen, die Dragons müde machen und von Anfang an hellwach sein, um nicht noch einmal einem relativ hohen Rückstand hinterher laufen zu müssen.“