Die Trierer Gladiatoren kommen nach Rostock

Im letzten Geisterheimspiel des Kalenderjahres 2020 treffen die ROSTOCK SEAWOLVES auf die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Sprungball ist am Mittwoch um 19:30 Uhr in der StadtHalle Rostock. Die Nachholpartie des 8. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wird live ab 19:05 Uhr auf sportdeutschland.tv übertragen.

Die Rostocker Niederlage am vergangenen Sonntag gegen Science City Jena war aus Sicht von Coach Dirk Bauermann „kein Beinbruch“. Sowas kommt vor im Profisport – auch nach zuvor sieben Siegen in Serie. „Es geht nicht um Siegesserien, sondern wer am Ende in den Playoffs eine gute Rolle spielt“, relativierte der 63-Jährige die 79:86-Niederlage im Gastspiel in Thüringen.

Am Mittwoch gegen Trier wollen die Wölfe ihre weiße Weste in eigener Halle bewahren. Bisher konnten sie sich in der Wolfshöhle gegen Leverkusen, Nürnberg, Ehingen und Heidelberg durchsetzen.

Mit Trier wartet ein ernst zu nehmender Gegner, der zuletzt eine deutliche Niederlage einstecken musste. In Paderborn gingen die Moselstädter mit 69:105 unter, allerdings ohne ihre Leistungsträger Jermaine Bucknor und Jonathan Dubas, jedoch mit Neuzugang Matt Freeman. Der Trierer Coach Marco van den Berg zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Wir schämen uns für unsere Leistung.“ Bis auf die ehemaligen Rostocker Kalidou Diouf (15 Punkte, Foto) und Chase Adams (12) punktete kein weiterer Trierer zweistellig.

Kalidou Diouf spielte in der Saison 2019/2020 für die ROSTOCK SEAWOLVES.

Coach Dirk Bauermann warnt dennoch vor dem Duell gegen die Gladiatoren: „Trier definiert sich über eine physische und aggressive Verteidigung und hat gute Rebounder.“ Gerade deshalb ist der Fokus auf die eigenen Stärken entscheidend. „Wir müssen gegen Trier so auftreten, wie wir auch in den vergangenen Wochen aufgetreten sind, als wir sieben Siege in Serie eingefahren haben, d.h. offensiv gut den Ball bewegen, selbstlos spielen und defensiv eine hohe Intensität aufs Feld bringen und gut rebounden“, sagt der Rostocker Cheftrainer.

Mit Ronalds Zakis, Stefan Ilzhöfer, Rain Veideman und Nicolas Buchholz stehen vier Rostocker Stammkräfte auf der Verletztenliste und sind am Mittwoch nicht dabei. Auf Trierer Seite fehlen die Flügelspieler Jermaine Bucknor und Jonathan Dubas verletzungsbedingt.

„Zurzeit sind drei potenzielle Starter bei uns verletzt“, sagt Bauermann, der sich dennoch kämpferisch optimistisch vor dem Duell gegen Trier zeigt: „Wir starten nun eine neue Serie!“ – am besten schon am Mittwoch.

Die Live-Übertragung beginnt um 19:05 Uhr auf sportdeutschland.tv.