SEAWOLVES holen fünften Sieg in Folge

Am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA haben die ROSTOCK SEAWOLVES den 5. Sieg eingefahren. Beim souveränen 107:96-Auswärtserfolg bei den Uni Baskets Paderborn hatten Rain Veideman (32 Punkte) und Behnam Yakhchali (26) maßgeblichen Anteil. Bei den Gastgebern ragten John Bryant (21 Punkte) und Demetrius Ward (22) hervor.

Uni Baskets Paderborn gegen ROSTOCK SEAWOLVES 96:107 (45:59)

Die Paderborner Neuverpflichtung John Bryant erzielte die ersten drei Zähler der Partie, ehe die ROSTOCK SEAWOLVES aufdrehten. Ein 12:0-Lauf brachte die Wölfe ins Laufen; allen voran Behnam Yakhchali, der sieben Punkte in Folge auflegte. Nach einem Dunk von Ronalds Zakis zogen die Rostocker erstmals zweistellig davon (17:7, 5. Min). Doch die Uni Baskets antworteten ihrerseits mit sieben Punkten in Serie, vorwiegend über Aktionen in Korbnähe, und gestalteten das erste Viertel offen.

Im zweiten Durchgang lief der estnische Nationalspieler Rain Veideman heiß. Er erzielte allein 18 Punkte in diesem Abschnitt und stellte damit den Teamrekord von Zach Lofton ein, der am 1. Februar 2020 gegen Leverkusen ebenfalls 18 Zähler in einem Viertel erzielte. Dank Veideman und Yakhchali, die zusammen 39 Punkte in der ersten Hälfte sammelten, und der starken Dreipunktequote der Rostocker (7/12 3FG) lagen die Gäste von der Ostsee mit 59:45 zur Pause vorn.

Nach dem Seitenwechsel konnten die SEAWOLVES den Vorsprung lange Zeit zweistellig halten. Im Schlussviertel suchten die Uni Baskets dann ihr Glück in der Offensive. Demetrius Ward und John Bryant hatten hier maßgeblichen Anteil daran, dass die Paderborner den Rostocker Vorsprung von zeitweise 19 Zählern auf nur noch acht Punkte verkürzten (103:95, 39. Min). Nachdem Ward jedoch einen offenen Korbleger nach Offensiv-Rebound zum Sechs-Punkte-Unterschied nicht verwerten konnte, brachten die Rostocker den fünften Sieg in Folge an der Freiwurflinie unter Dach und Fach.

Insgesamt verwandelten die Wölfe 35 ihrer 37 Freiwürfen. Veideman lieferte mit 32 Punkten sein bisher bestes Saisonspiel ab. Yakhchali kam am Ende auf 26 Zähler. Zakis, der in der 34. Minute nach einem Zusammenprall mit Bryant mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden musste, holte 14 Punkte. Chris Carter beendete die Partie mit zwölf Zählern, sechs Rebounds und sieben Assists.

Coach Christian Held, der in Abwesenheit von Dirk Bauermann (Länderspielreise mit Tunesien) das Kommando an der Seitenlinie hatte, sagte nach der Partie: „Wir hatten defensiv sehr gute, aber auch weniger gute Phasen. Insgesamt können wir zufrieden sein, wir haben wieder 18 Assists als Team verteilt. Das vierte Viertel war etwas wild, weil Brad Loesing mit seinem fünften Foul vom Feld musste und einige Spieler angeschlagen waren. Es ist auswärts – auch wenn keine Fans da sind – immer schwer zu gewinnen. Am Ende sind wir aber nie Gefahr gelaufen sind, das Spiel noch zu verlieren. Die Jungs haben es souverän nach Hause gebracht.“

Das nächste Pflichtspiel steht für die ROSTOCK SEAWOLVES erst am 5. Dezember in Tübingen auf dem Programm. Bis dahin haben die Wölfe spielfrei. Die Heimspiele der kommenden Wochen gegen Heidelberg und Trier wurden bereits in den Dezember (9.12. bzw. 16.12.) verlegt.

Viertelstände (PAD-HRO): 24:30, 21:29, 27:27, 24:21

Ausführliche Statistik

Punkteverteilung

Rostock: Carter (12), Gloger (6), Ilzhöfer (3), Jost (0), Loesing (9), Theis (5), Veideman (32), Yakhchali (26), Zakis (14).

Paderborn: Benzinger (6), Bryant (21), Buck (6), Buntic (16), Cushingberry (16), Döring (0), Drijencic (4), Großmann (5), Hemschemeier (0), Sams (nicht eingesetzt), Ward (22).