ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

Kein Wurfglück in Leverkusen

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben das erste Auswärtsspiel der Saison 2019/2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 85:89 (46:43) beim Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen verloren. 600 Zuschauer in der Ostermann-Arena sahen ein intensiv geführtes Duell, das die Gastgeber kurz vor Ende mit mehr Kampfeswillen für sich entscheiden konnten. Fünf Rostocker Spieler punkteten zweistellig, Tom Alte kam auf 16 Zähler.

Bayer Giants Leverkusen gegen ROSTOCK SEAWOLVES 89:85 (43:46)

Trotz einer 4:0-Führung durch Körbe von Donte Nicholas und Tom Alte erwischten die Gastgeber den besseren Start in die Partie. Drei Dreier, ein Dreipunktespiel von Nick Hornsby sowie ein Dunk von Dennis Heinzmann waren die Highlights eines 16:2-Laufs der Giants, der Gäste-Coach Milan Škobalj zu einer ersten Auszeit beim Stand von 6:16 (4. Min) zwang.

Das engagierte Auftreten der Hausherren, die auf die deutschen Leistungsträger Luca Kahl, Marian Schick und Tim Schönborn verzichten mussten, resultierte in einer zweistelligen Führung nach zehn Minuten. Bis dato hakte es in der Defensive der Wölfe beim Stand von 18:28.

Erst im zweiten Durchgang kamen die Wölfe ins Laufen. Nach elf Punkten Rückstand (20:31, 22. Min) sorgte ein 14:2-Lauf in nur drei Minuten für die erste Rostocker Führung des Abends (34:33, 15. Min). Die Wölfe bissen nun in der Verteidigung mehr zu und punkteten häufig durch Punkte in Korbnähe. Tom Alte sammelte allein acht der insgesamt 28 SEAWOLVES-Zähler des zweiten Viertels. Zur Halbzeit lagen die Hansestädter mit 46:43 in Front.

Nach einem dritten Durchgang auf Augenhöhe (65:68) nutzten die Giants Unkonzentriertheiten der Rostocker eiskalt aus und erarbeiteten sich einen Acht-Punkte-Vorsprung (67:75, 33. Min). Die Wölfe versuchten, den Abstand weiter verkürzen, doch als Colter Lasher per Dreier zum 71:80 (37. Min) traf, war die Entscheidung gefallen. Rostock hatte in der Schlussphase mehrere Chancen, das Spiel noch einmal eng zu gestalten, doch die schwache Wurfquote der SEAWOLVES (33 Treffer bei 74 Versuchen aus dem Feld; Leverkusen: 28/58 FG) war einer der Gründe für die zweite Saisonniederlage. Zudem ahndeten die Unparteiischen insgesamt 41 Fouls, aus denen 47 Freiwürfe resultierten (Rostock: 11/14 FT; Leverkusen: 25/33 FT).

SEAWOLVES-Coach Milan Škobalj nach dem Spiel: „Wir haben heute defensiv nicht unser Spiel gespielt. Dadurch kam Leverkusen zu offenen Würfen und ins Rollen. Die Giants sind zuhause schwer zu schlagen. Wir hatten heute eine gute Chance dazu, haben sie aber nicht nutzen können. Für diese Art von Spiel muss man defensiv bereit sein, vor allem auswärts. Wir hatten im letzten Viertel viele offene Dreier, die nicht gefallen sind. Insgesamt hatten wir mehr Würfe, die wir aber nicht in Punkte verwandeln konnten. Jetzt müssen wir uns schnell sortieren, denn das nächste Spiel ist bereits am Wochenende.“

Das nächste Spiel bestreiten die ROSTOCK SEAWOLVES bereits am Sonnabend (12.10.). Dann treten sie um 20:00 Uhr bei den Tigers Tübingen an. Das nächste Heimspiel – präsentiert von ScanHaus Marlow – wird am Sonntag, den 20. Oktober, um 16:00 Uhr gegen den FC Schalke 04 Basketball in der StadtHalle Rostock ausgetragen. Tickets sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Viertelstände (LEV-HRO): 28:18, 15:28, 25:19, 21:20

Punkteverteilung

Rostock: Adams (7), Alte (16), Bogdanov (10), Buchholz (nicht eingesetzt), Diouf (12), Hujic (1), Jost (4), Marin (3), Nicholas (10), Pope (14), Sitton (8), Škobalj (nicht eingesetzt).

Leverkusen: Blass (12), Celebic (14), Cooper (10), Edigin (5), Engelhardt (0), Fankhauser (0), Heinzmann (12), Hornsby (16), Kuczmann (0), Lasher (16), Nick (0), Winter (4).