ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

Publikumsliebling Chris Frazier verlässt Rostock

Chris Frazier verabschiedet sich von den ROSTOCK SEAWOLVES nach zwei Jahren und unterschreibt bei einem Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

“Danke, Seawolves City! Die letzten zwei Jahre waren auf jeden Fall die beste Zeit in meiner Profikarriere. Ich will mich bei allen bedanken, die mich in den guten und auch in schlechten Zeiten unterstützt haben. Rostock ist und bleibt mein zweites Zuhause und ich hoffe auf ein Wiedersehen. Goodbye Rostock, Eure #22!”, bedankt sich Chris Frazier.

Die Rostocker hatten den damals 26-jährigen für die Saison 2017/18 verpflichtet. Der Distanzschütze spielte zuvor ein Jahr lang bei den Artland Dragons und ragte mit einer Dreipunktequote von 39,7 Prozent bei 13,0 Punkten pro Spiel heraus. Der Deutsch-Amerikaner hat sich in Rostock von Beginn gut ins Team eingefunden und füllte seine Rolle als Punktelieferant und Verteidiger solide aus. So kam es dazu, dass sich der Shooting Guard dank seiner zahlreichen Dreipunktewürfe schnell zum Publikumsliebling entwickelte und mit 9,9 Punkten in 32:23 Minuten pro Spiel als Leistungsträger fungierte.

Nach dem Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im Frühjahr 2018 sowie einem Trainerwechsel veränderte sich Fraziers Rolle bei den Wölfen. Er kam nicht mehr so häufig und wenn, oft nur kurz zum Einsatz, doch stets konnte er seine Künste von der Dreipunktelinie unter Beweis stellen. Frazier erzielte in 61 Spielen für die SEAWOLVES insgesamt 378 Punkte, darunter 79 verwandelte Dreipunktewürfe bei einer Distanzwurfquote von 35,4 Prozent.

“Mit Chris geht neben Darian Cardenas unser unbestrittener Publikumsliebling. Ich sehe den Abgang von Chris mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit ihm verlieren wir einen begnadeten Dreierschützen und Publikumsliebling. Bei seiner neuen Aufgabe hat er die Chance auf deutlich mehr Spielanteile, um die Gegner in der ProB mit seinem tödlichen Dreipunktewurf zur Verzweiflung zu treiben”, sagt SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz.

Die ROSTOCK SEAWOLVES wünschen Chris Frazier auf seinem weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute.