ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

SEAWOLVES erneut in Hamburg gefordert

Am Freitag um 19:30 Uhr kommt es zum dritten Aufeinandertreffen zwischen den ROSTOCK SEAWOLVES und den Hamburg Towers im Viertelfinale der Playoffs 2019 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Nach zwei Partien ist die Serie 1-1 ausgeglichen. Wer insgesamt drei Siege einfährt, steht im Halbfinale.

„Es steht nun wieder 0-0 bzw. 1-1, alles ist wieder offen“, sagte SEAWOLVES-Coach Milan Škobalj nach dem 94:79-Heimsieg seines Teams in Spiel 2. Hatten die Wölfe zum Auftakt der Serie die in den Playoffs notwendige Intensität streckenweise vermissen lassen, so ließen die SEAWOLVES im zweiten Nordderby keine Zweifel daran aufkommen, in der Meisterschaftsrunde angekommen zu sein. Mit eisenharter Verteidigung und gutem Rhythmus in der Offensive bereiteten sie den Towers gleich doppelt Kopfschmerzen. Vor allem auch wegen des wesentlich wacheren Auftretens im Vergleich zu Spiel 1, als die Würfe nicht fielen und die Rebounds nicht kontrolliert werden konnten. Im zweiten Spiel versenkten die Rostocker zehn Dreier (von 26 Versuchen, 38%), trafen akzeptable 18 von 28 Freiwürfe (64%) und waren im Rebound-Duell auf Augenhöhe (31:32).

„Wir sind in der Serie angekommen und wissen, wie wir Hamburg schlagen können“, meinte Spielgestalter Martin Bogdanov nach dem Sieg in Spiel 2. Zusammen mit Teamkollege Tony Hicks dirigierte er den Angriff seines Teams mit insgesamt elf Korbvorlagen. Sechs Rostocker Spieler sammelten mindestens acht Zähler und als Team leisteten sich die Wölfe nur elf Ballverluste. Eine unberechenbare und breit aufgestellte Offensive sowie Sicherheit im Ballvortrag sind wesentliche Schlüsselfaktoren, um den Towers entgegenzutreten. Und natürlich die Intensität, mit der sie die Hamburger über 40 Minuten fordern müssen. Das musste auch Towers-Coach Mike Taylor nach dem zweiten Aufeinandertreffen anerkennen, als er sich vor allem auf die Energieleistung der Rostocker bezog. In vielen Szenen waren die SEAWOLVES den Bruchteil einer Sekunde schneller, hatten eher eine Hand am Ball und dadurch einen Vorteil, seien es Ballgewinne, Rebounds oder Korberfolge in Form von Tip-Ins.

Wie die Rostocker Rotation in der dritten Partie am Freitag aussehen wird, entscheidet sich erst am Spieltag. Neben Michael Jost, der bereits zwei Spiele verletzt zuschauen musste, zog sich am Dienstag auch Darian Cardenas eine Verletzung am Oberschenkel zu. Ob beide Spieler auflaufen können, ist offen.

Die Best-of-Five-Serie ist nun auf drei Spiele reduziert. Das Team, das zwei der nächsten (maximal) drei Duelle gewinnt, steht im Halbfinale. Dort wartet entweder Chemnitz oder Karlsruhe, wenngleich die NINERS nach zwei Spielen bereits 2-0 in Führung liegen.

In Hamburg werden am Freitag erneut um die 150 SEAWOLVES-Fans in der edel-optics.de-Arena in Wilhelmsburg dabei sein, um ihr Team zu unterstützen. Die Playoff-Partie wird ab ca. 19:15 Uhr live auf airtango.live übertragen.