ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

SEAWOLVES sind ProB-Vizemeister 2018

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben das Final-Rückspiel bei den ScanPlus Baskets Elchingen mit 67:85 (39:46) verloren. Nach dem knappen 94:93-Sieg im Hinspiel in Rostock erwischten die SEAWOLVES vor 955 Zuschauern in der Elchinger Brühlhalle einen rabenschwarzen Tag in der Offensive. Elchingen führte die gesamte Partie über und krönte sich mit dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

ScanPlus Baskets Elchingen gegen ROSTOCK SEAWOLVES 85:67 (46:39)

Die Wölfe erwischten einen holprigen Start in die Partie und lagen nach drei Minuten bereits mit 3:8 in Rückstand. Der Korb war im ersten Viertel wie vernagelt, nur drei von 15 Schüssen landeten in der Elchinger Reuse. Die Gastgeber hingegen spielten wie entfesselt, versenkten Dunks wie auch Dreier und zehn ihrer 15 Versuche aus dem Feld in den ersten zehn Minuten. Schnell mussten die Wölfe einem zweistelligen Rückstand hinterherlaufen (6:20, 8. Min).

Durch Dreipunktewürfe durch Dino Butorac und Chris Frazier kämpften sich die SEAWOLVES im zweiten Abschnitt wieder heran (20:26, 12. Min). Der eingewechselte Daniel Lopez schränkte zudem die Wirkungskreise des Elchinger Centers Kristian Kuhn ein. Hinzu kamen zahlreiche Freiwürfe, sodass sich die 20 angereisten Rostocker Fans in der 19. Minute auf eine spannende zweiten Hälfte freuen konnten (39:43). Doch ein Dreier von Edin Alispahic kurz vor der Sirene machte alle Hoffnungen zunichte.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Wölfe hungrig und bissig, doch das Wurfglück blieb weiterhin aus. Die Hausherren bauten ihren Vorsprung wieder zweistellig aus. Vor dem Schlussviertel lagen die Wölfe mit 49:64 zurück. Der Punkteunterschied erhöhte sich im letzten Abschnitt auf 20 Zähler (51:71, 34. Min), ehe ein 10:2-Lauf der Wölfe wieder etwas Licht am Horizont aufblitzen ließ (61:73, 36. Min). Postwendend antworteten die Bayern mit einem Zwischenspurt und besiegtelten die höchste Saisonniederlage der ROSTOCK SEAWOLVES.

SEAWOLVES-Coach Ralf Rehberger nach dem Spiel: „Man kann klar festhalten, dass der Meistertitel aufgrund der sehr starken gegnerischen Leistung am heutigen Tag zurecht an Elchingen ging. Dazu meine ehrliche Gratulation. Man muss auch festhalten, dass es uns mit der heute gezeigten Leistung nur phasenweise gelungen ist, unser gewohntes Spiel zu etablieren. Deshalb sind wir so kurz danach auch sehr enttäuscht, aber niemand sollte mit etwas Abstand enttäuscht sein. Was wir über die gesamte Saison als Team geleistet und erreicht haben, ist sensationell.“

Auch wenn es nicht zum Titelgewinn für die ROSTOCK SEAWOLVES reichte, können die Wölfe stolz sein auf das Erreichte. Mit dem Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProA haben die Norddeutschen das große Saisonziel gemeistert.

Am Sonntag, 6. Mai, um 15:00 Uhr feiern die ROSTOCK SEAWOLVES gemeinsam mit ihren Fans den Saisonabschluss in der OSPA | Arena (Tschaikowskistr. 45, 18069 Rostock). Es gibt u.a. eine große Fan-Rallye, ein SEAWOLVES-Spiel gegen die Fans, eine Trikot-Tombola, Autogramme, Erinnerungsfotos und vieles mehr. Der Eintritt ist kostenlos.

Viertelstände (ELC-HRO): 26:12, 20:27, 18:10, 21:!8

Ausführliche Statistik

Punkteverteilung

Rostock: Borekambi (13), Brackmann (nicht eingesetzt), Buchholz (nicht eingesetzt), Butorac (8), Cardenas (1), Frazier (14), Kamdem (nicht eingesetzt), Lockhart (14), Lopez (4), Talbert (9), Teucher (3), Thompson (1).

Elchingen: Alispahic (3), Beck (3), Butler (18), Fekete (9), Graves (nicht eingesetzt), Köpple (nicht eingesetzt), Krstanovic (4), Kuhn (11), Lescault (18), Petric (5), Rozic (nicht eingesetzt), Vucica (14).