ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

1. Halbfinale: Hungrige Wölfe besiegen Iserlohn

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben das erste Halbfinale gegen die Iserlohn Kangaroos mit 81:66 gewonnen. Nach einem intensiven Spiel vor 3.000 Zuschauern in der ausverkauften StadtHalle Rostock fehlt den SEAWOLVES noch ein Sieg in der „Best-of-Three“-Serie, um ins Finale einzuziehen. Topscorer der Wölfe war US-Guard Brandon Lockhart mit 18 Punkten und sieben Korbvorlagen. Jordan Talbert kam auf 15 Zähler. Dennis Teucher erzielte sein erstes Double-Double (15 Punkte, 11 Rebounds) im SEAWOLVES-Trikot. Das zweite Spiel der Serie wird am 21. April um 19:30 Uhr in Iserlohn ausgetragen.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen Iserlohn Kangaroos 81:66 (35:29)

Die Gastgeber starteten furios vor ausverkauftem Haus. 3.000 Zuschauer feuerten die Wölfe an. Nach dem 4:0-Start trafen Kapitän Jordan Talbert und Dennis Teucher per Dunk zum 10:4 (6. Min). Als Talbert einen Fehlwurf von Brandon Lockhart in den Korb stopfte, sprangen die Fans von ihren Sitzen: Die SEAWOLVES waren hellwach und bissig, wollten unbedingt ihr Revier verteidigen. Doch nach der ersten zweistelligen Führung der Partie (14:4, 7. Min) antwortete Iserlohn mit fünf Zählern in Folge; Deion Giddens flog per Dunk ein, Nikita Khartchenkov traf einen Dreier aus der Ecke zum 14:9 (8. Min). Mit einem 19:11-Vorsprung beendeten die Wölfe das erste Viertel.

Die Kangaroos starteten mit einem 8:0-Lauf in den zweiten Abschnitt (19:19, 13. Min). Nach sieben Fehlwürfen der Wölfe hintereinander gelang Teucher der erste Treffer des Durchgangs. Die SEAWOLVES verteidigten die knappe Führung in einem offenen und intensiven Schlagabtausch bis zur Halbzeit (35:29).

Nach dem Seitenwechsel schraubten die Wölfe ihren Vorsprung wieder in zweistellige Höhen, nachdem vor allem Lockhart wiederholt zum Korb zog und Chris Frazier von außen einnetzte (44:33, 24. Min). Ein spektakulärer Dunk von Darian Cardenas sowie purer Wille von Dennis Teucher brachten die SEAWOLVES mit 15 Punkten in Front (54:39, 27. Min). Iserlohn hatte mit der aggressiven Verteidigung der Wölfe Probleme im Abschluss und konnten in der eigenen Abwehr die SEAWOLVES oft nur durch Fouls stoppen. Bis zum Viertelende hatten sich die Hausherren eine komfortable Führung (60:47) herausgespielt.

Talbert eröffnete das Schlussviertel mit einem Dreier (63:47, musste dann aber mit einer Verletzung am Auge ausgewechselt werden. Nach einer Rettungsaktion von Lockhart fiel der Ball in die Hände von Dino Butorac, der per Dreier zum 68:53 (35. Min) traf. Beim Stand von 72:58 (36. Min) für die Wölfe beging Kangaroos-Spieler Donte Nicholas sein fünftes Foul. Talbert meldete sich nach einer Behandlungspause zurück, verwandelte einen Dreier und sorgte mit dem 75:58 für die Entscheidung. Am Ende fuhren die SEAWOLVES einen souveränen Sieg ein und fügten den Iserlohn Kangaroos die erste Niederlage in den ProB Playoffs 2018 zu.

SEAWOLVES-Coach Ralf Rehberger nach dem Spiel: „Es war heute eine überzeugende Leistung von uns und defensiv auf den Punkt. Wir haben wieder einen Gegner bei unter 70 Punkten gehalten, im Angriff geduldig gespielt, den Ball gut bewegt und gute Optionen gefunden. Von den Dingen, die wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten, haben wir viele umgesetzt. Deshalb sind wir jetzt sehr stolz und freuen uns. Ab Montag richten wir unsere Konzentration auf das zweite Spiel in Iserlohn, das sehr schwer werden wird.“

Das zweite Halbfinale zwischen den ROSTOCK SEAWOLVES und den Iserlohn Kangaroos wird am kommenden Samstag, 21. April, um 19:30 Uhr in Iserlohn ausgetragen. Mit einem Sieg können die SEAWOLVES ins Finale einziehen und sich sportlich für die 2. Basketball-Bundesliga ProA qualifizieren. Für dieses Auswärtsspiel wurde ein Fanbus organisiert, der vom Hauptsponsor OSPA unterstützt wird. Alle Infos und die Anmeldung gibt es auf seawolves.de.

Viertelstände (HRO-IS): 19:11, 16:18, 25:18, 21:19

Ausführliche Statistik

Punkteverteilung

Rostock: Borekambi (6), Buchholz (nicht eingesetzt), Butorac (7), Cardenas (11), Frazier (5), Kamdem (nicht eingesetzt), Lockhart (18), Lopez (0), Slavchev (nicht eingesetzt), Talbert (15), Teucher (15), Thompson (4).

Iserlohn: J. Dahmen (2), R. Dahmen (2), de Oliveira (5), Giddens (4), Khartchenkov (14), Kutzschmar (2), Nicholas (17), Schwarz (5), Scott (15), Ziring (0).