ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

Zittersieg im Ost-Derby beim RSV Eintracht Stahnsdorf

Die ROSTOCK SEAWOLVES holen sich den dritten Auswärtssieg der Saison. Im Ost-Derby beim Tabellenletzten RSV Eintracht Stahnsdorf haben die Wölfe mit 68:66 (42:27) gewonnen und verbleiben auf dem fünften Platz in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Ohne Zaire Thompson (Angina) und Jordan Talbert, der sich in der 14. Minute am Fuß verletzte und nicht mehr zurückkam, erspielten sich die Wölfe im ersten Durchgang durch einen 18:0-Lauf eine komfortable Führung, die im Schlussviertel auf bis zu 19 Punkte anwuchs. Danach starteten die Gastgeber eine Aufholjagd, die glücklicherweise erfolglos blieb. Bill Borekambi war mit 22 Punkten bester Korbjäger der Rostocker.

RSV Eintracht Stahnsdorf gegen ROSTOCK SEAWOLVES 66:68 (27:42)

Die erste Punkte der Partie fielen durch Dennis Teucher. Bevor der gebürtige Berliner im vergangenen Sommer nach Rostock wechselte, war der Flügelspieler zwei Jahre lang beim RSV aktiv. Jordan Talbert bediente den 21-Jährigen in der Zone, sodass Teucher per Korbleger punkten konnte. In den ersten Spielminuten tasteten sich beide Teams ab, wenngleich die Defensive der Rostocker felsenfest stand und den Gastgebern vor etwa 200 Zuschauern keine einfachen Körbe erlaubte. Im Angriff fehlte den Wölfen zunächst etwas an Wurfglück; einfachste Schüsse und Korbleger fielen nicht durch die Reuse. Nach dem 4:8 (6. Min) startete das Wolfsrudel jedoch zu einem 18:0-Lauf und setzte sich Punkt um Punkt ab. Der RSV Eintracht blieb über sechs Minuten punktlos. Die Rostocker gingen auch dank eines herausragenden Bill Borekambis, der in der ersten Halbzeit 18 Punkte ohne Fehlwurf sammelte, zweistellig in Führung und bauten diesen Vorsprung bis zur Halbzeit auf 42:27 aus. 

Bis zur 32. Minute lief für die SEAWOLVES alles nach Plan. Eine komfortable 65:46-Führung leuchtete von der Anzeigetafel, ehe die Gastgeber einen 16:0-Lauf starteten und die Wölfe im Angriff nicht mehr trafen. Aus einem schon sicher geglaubten Sieg entwickelte sich in den Schlussminuten ein Krimi. Eine Minute vor dem Ende führten die Rostocker nur noch mit 68:66. Letztlich reichte es für den dritten Auswärtssieg der Saison, da der RSV keine Punkte mehr erzielen konnte.

SEAWOLVES-Coach Ralf Rehberger nach dem Spiel: „Wir sind froh, dass wir den Sieg mit nach Hause nehmen können. Wir waren über 36 Minuten das dominante Team und haben uns diese deutliche Führung mit guter Verteidigung und Zusammenspiel erarbeitet. Dass wir dann in den letzten vier Minuten das Spiel nochmal so eng werden lassen, müssen wir analysieren und daraus lernen.“

Am nächsten Freitag (24.11.) beenden die ROSTOCK SEAWOLVES die Hinrunde 2017/2018 mit einem Heimspiel in der StadtHalle Rostock. Um 19:30 Uhr kommt es zum Nordderby Klassiker gegen die Itzehoe Eagles. Karten gibt es online auf tickets.seawolves.de, im Fanshop und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Viertelstände (RSV-HRO): 8:22, 19:20, 17:19, 20:9

Ausführliche Statistik

Punkteverteilung

Rostock: Borekambi (22), Cardenas (9), Frazier (4), Kamdem (0), Lockhart (13), Lopez (2), Martin (8), Talbert (3), Slavchev (1), Teucher (4), Vogt (2).

Stahnsdorf: Decker (0), Drews (9), Holton (24), Kamber (9), Levron (2), Müller (0), Ogette (nicht eingesetzt), Paul (4), Smith (18), Stahl (0).