ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

Schmerzhafte Heimniederlage gegen RSV Eintracht

andre murillo rsv eintracht

Eine Woche nach dem bitteren 100:104 nach zweifacher Verlängerung in Itzehoe mussten die ROSTOCK SEAWOLVES die nächste Niederlage verkraften. Die Wölfe verloren am „20 Jahre Neue Rostocker“-Spieltag mit 90:108 (46:46) gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf vor 1.900 Zuschauern in der StadtHalle Rostock und konnten den Abstand zu den Playoff-Rängen nicht verkürzen. Rostock ist nach zehn Spieltagen Zehnter der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Bei den Gastgebern kam Jovonni Shuler auf 24 Punkte. Gäste-Forward Joshua Adeyeye war Topscorer der Partie mit 30 Zählern.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen RSV Eintracht Stahnsdorf 90:108 (46:46)

In der ersten Halbzeit konnte sich keines der beiden Teams auf mehr als sieben Zähler absetzen. Nach zehn Minuten stand es in einem offenen Schlagabtausch 21:21. Danach lief Jovonni Shuler heiß und erzielte zwölf Punkte in kürzester Zeit. Stahnsdorf hatte stets die passende Antwort parat und konnte bis zur Pause das Spiel offen gestalten (46:46).

Im dritten Viertel lief Joshua Adeyeye, Flügelspieler der Gäste, heiß und erzielte allein 20 der 32 Eintracht-Punkte des Durchgangs. Die SEAWOLVES fanden kein Mittel gegen den US-Amerikaner, der sein Team zweistellig in Führung brachte. Vor dem letzten Abschnitt lagen die Wölfe mit 68:78 zurück.

Dieses Polster sollte im Schlussviertel lediglich auf neun Zähler einschmelzen. Die Gäste aus Brandenburg blieben in der Schlussphase weiterhin gefährlich aus der Distanz und fügten den Wölfen erstmals überhaupt mehr als 100 Punkte in eigener Halle zu. Der RSV Eintracht Stahnsdorf traf zwölf von 20 Dreipunktewürfen (60%), während die SEAWOLVES lediglich 59 Prozent (17/29) von der Freiwurflinie verwandelten.

Vier SEAWOLVES punkteten zweistellig. Bester Werfer war Jovonni Shuler mit 24 Punkten. Bei den Gästen erzielten außer Adeyeye (30 Punkte) vier weitere Spieler mindestens zehn Zähler. 

„Es ist für mich relativ unerklärlich, wie man über 40 Minuten weder einen emotionalen noch einen physischen Zugang zum Spiel hat. Das ist für mich die größte Frage, die nach dem heutigen Spiel zu klären ist. Die Lichtblicke aus der zweiten Hälfte und den Verlängerungen in Itzehoe waren heute nicht zu sehen. Das wirft Fragen auf, aber rückt auch den Handlungsbedarf in den Mittelpunkt“, kritisierte Coach Andreas Barthel nach dem Spiel.

In der nächsten Woche (3.12., 19:00 Uhr) reisen die SEAWOLVES zum letzten Spiel der Hinrunde nach Nordrhein-Westfalen zu den VfL AstroStars Bochum. Das nächste Heimspiel ist am 3. Advent um 17:00. Dann sind die Itzehoe Eagles zum Nord-Derby zu Gast in der StadtHalle Rostock. Karten gibt es auf tickets.seawolves.de.

Viertelstände (HRO-RSV): 21:21, 25:25, 22:32, 22:30

Ausführliche Statistiken zum Spiel

Punkteverteilung der ROSTOCK SEAWOLVES

Buntić (3), Davis (13), Hellmann (3), Lange (nicht eingesetzt), Lopez (5), Murillo (15), Rivers (4), Shuler (24), Slavchev (13), Vogt (2), Winkler (8).

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