ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

Wölfe siegen zum Rückrundenstart

Rostocks Basketballer starten erfolgreich in die Rückrunde und holten am vergangenen Samstagnachmittag, 11.01.2014, in Göttingen einen 54:80 Auswärtssieg. Eine geschlossene Mannschaftsleistung in Offensive und Defensive war wiedermal der Schlüssel für den Erfolg. Etwas wackelig gestartet, erarbeitete man sich mit zunehmendem Spielverlauf die Führungsrolle im Spiel. Immer wieder wurden die Schwachstellen des Gegners aufgedeckt und konsequent bestraft. Im Schlussabschnitt ließ das Team, welches von André Jürgens gecoacht wurde, nur acht Zähler der Niedersachsen zu und untermauerte seinen Standpunkt als beste defensiv agierende Mannschaft der Liga. Bei den SEAWOLVES punkteten fünf Spieler zweistellig und jeder bekam wertvolle Einsatzzeit. Nach dem Auftakterfolg stehen die Küstenbasketballer mit 12 Siegen bei nur einer Niederlage weiterhin an der Tabellenspitze der 1. Regionalliga Nord.

ASC 46 Göttingen – EBC ROSTOCK SEAWOLVES 54:80

Die Partie eröffnete der Gastgeber mit einem erfolgreichen 3er, dem aber vier erfolgreiche Freiwürfe (Hellmann/Hakanowitz) folgten. Doch Göttingen wollte weiter Druck machen und versenkte zwei weitere Distanzwürfe, ehe US-Guard Keith Radcliff ebenfalls mit einem Dreipunktewurf antworte. Von Beginn an war zu merken, dass beide Mannschaften den Sieg wollten. Rostock agierte mit geschlossenem Teamplay, ließ aber auch einige herausgearbeitete Chancen liegen. Der Ball lief gut durch die Reihen und man spürte, dass hier durchaus ein Erfolg drin ist.

Im zweiten Spielabschnitt waren es vor allem Sven Hellmann und Keith Radcliff, die in der Offensive die Akzente setzten. Hellmann steuerte fünf Zähler bei und Radcliff verbuchte neun Punkte in diesem Viertel. Das Team machte insgesamt 16 Zähler, von denen 14 auf das Konto der beiden Guards ging. Nicht weniger wertvoll war aber auch die jetzt immer aggressiver zupackende Verteidigung. Vor allem Boon und Bode, die beiden Big-Men im Göttinger Team, fanden überhaupt nicht ihren Rhythmus und wurden vom Trio Stüdemann/Slavchen/Hakanowitz förmlich aus dem gesamten Spiel genommen. (Halbzeitstand 28:26)

In der großen Pause schwor sich das Team noch mal ein und wollte sich in der zweiten Hälfte des Duells noch mehr auf seine Stärken konzentrieren. Coach Jürgens fand die richtigen Worte und hoch motiviert startete der vorletzte Spielabschnitt. Das Teamplay und die Defensive sollten noch weiter in den Fokus rücken. Gesagt getan, eröffneten die Warnowstädter mit zwei einfachen Körben und versenkten auch den ein oder anderen krachenden Slam Dunk von Hakanowitz oder Slavchev.

In den letzten zehn Spielminuten ließen dann die Rostocker nichts mehr anbrennen. Lediglich acht Zähler wurden noch zugelassen. Auch die zweite Garde bekam ihre Einsatzzeit und ab Mitte des Viertels saß die Starting Five größtenteils auf der Bank. Trotz der Wechsel ließ die Intensität nicht nach und auch diese Jungs machten einen großartigen Job.

Das Team hat sich nach der Niederlage gegen Bernau und nach dem doch eher mäßigen Spiel gegen Bramfeld den Frust förmlich von der Seele gespielt. Die nicht zufriedenstellenden Ergebnisse haben die Mannschaft hungrig gemacht und die SEAWOLVES haben entsprechend das Mittel gefunden, wieder erfolgreich Basketball zu spielen.

Viertelstände: 18:20, 10:16, 18:26, 8:18

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Punkte EBC ROSTOCK SEAWOLVES:
Sven Hellmann (15), David Markert (11), Keith Radcliff (20), Pavel Mokrys (-), Zbigniew Owczarek (5), Ivo Slavchev (12), Jens Hakanowitz (15), Dominik Breitschuh (-), Axel Stüdemann (2)