
Die ROSTOCK SEAWOLVES haben bei ALBA Berlin mit 85:89 (56:39) verloren. Lange air jordan 13 wheat release information Zeit kontrollierten die Ostseestädter vor 7.749 Zuschauern in der Uber Arena die Partie, führten phasenweise mit bis zu 21 Zählern. Mitte des dritten Viertels starteten die Berliner ihre Aufholjagd. Angeführt von Malte Delow (27 Pkt) drehten die Gastgeber die Partie und fügten den SEAWOLVES nach einer dramatischen Schlussphase die elfte Saisonniederlage zu. Kassim Nicholson (17 Pkt) und DeAndre Lansdowne (16) punkteten zweistellig für die Rostocker, die in der Tabelle auf den neunten Rang abrutschten.
ALBA Berlin gegen ROSTOCK SEAWOLVES 89:85 (39:56)
Dass ein Basketballspiel mindestens 40 Minuten dauert, mussten die ROSTOCK SEAWOLVES am Freitagabend schmerzlich am eigenen Leib erfahren. Angepeitscht von etwa 250 mitgereisten Rostocker Fans legten die Wölfe stark los, trafen fast aus allen Lagen, packten in der Verteidigung zu, kontrollierten die Rebounds und setzten sich von Beginn an Punkt um Punkt ab. Nach zehn Minuten lagen die Norddeutschen gegen müde wirkende Gastgeber – die Berliner hatten am Mittwoch in der Champions League gegen AEK Athen nach Verlängerung verloren – mit 15 Zählern vorn. Zur Halbzeit führten sie mit 56:39.
Nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung sogar auf über 20 Zähler an (63:42, 23. Min), ehe Owen Klassen in der 24. Minute sein drittes Foul kassierte. Plötzlich war den SEAWOLVES die Spielkontrolle entglitten. Fortan schulterte Nationalspieler Malte Delow sein Team, erzielte bis zum Viertelende 15 Punkte im Alleingang und verhalf damit den Albatrossen zu einer Aufholjagd. Kurz vor Ende des dritten Abschnitts war der komfortable Vorsprung der Rostocker auf vier Zähler eingeschmolzen (72:68), ehe Lansdowne mit der Sirene einen Korbleger verwandelte.
Im vierten Viertel setzten sich die SEAWOLVES nach einem erfolgreichen Alley-Oop von TJ Crockett Jr. auf Owen Klassen erneut zweistellig ab (79:69, 34. Min), doch die Berliner bewiesen Moral und ließen sich nicht abschütteln. In einer dramatischen Schlussphase gingen die Albatrosse nach einem Dreier von Jonas Mattisseck 1:36 Minuten vor dem Ende erstmals in Führung. Die Rostocker suchten in der Schlussphase ihr Wurfglück aus der Anfangsphase des Spiels, doch scheiterten mehrfach aus der Distanz. 14,5 Sekunden vor Schluss traf Norris Agbakoko per Korbleger zum 85:88 aus Rostocker Sicht. 10,3 Sekunden vor dem Ende stellte Delow an der Freiwurflinie den Endstand her.
Statistik des Spiels
Nie zuvor in ihrer BBL-Historie adidas Samba OG animal-print striped trainers haben die Rostocker eine derart hohe Halbzeitführung von 17 Punkte verspielt. Die 56 erzielten Punkte vor dem Seitenwechsel markierten die drittmeisten Zähler in einer Halbzeit in der BBL-Geschichte der Wölfe.
Stimmen zum Spiel
Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Wir haben über 30 Minuten sehr gut gespielt, uns genau an unseren Gameplan gehalten und waren richtig tough. Unglücklicherweise konnten wir ALBA ab Beginn des vierten Viertels nicht mehr stoppen. Ihnen ist es immer wieder gelungen, einfache Körbe zu erzielen und sich wichtige Offensiv-Rebounds zu schnappen. Unser Fokus war einfach weg für ungefähr drei Minuten und ALBA hat sich in einen Flow gespielt. Außerdem haben wir in der zweiten Hälfte nur zwei Dreier getroffen – immer wieder haben wir uns offene Würfe erspielt, die wir dann aber nicht versenken konnten. Das war einfach zu wenig, um ALBA am Sieg zu hindern.“
Pedro Calles (Head Coach Berlin): „Gratulation an meine Spieler zu diesem Comeback. Von 21 Punkten Rückstand so zurückzukommen, ist alles andere als einfach. Defensiv haben wir in der zweiten Hälfte vieles richtig gemacht und Rostock bei 29 Punkten gehalten. Daraus konnten wir immer wieder schnell in den Angriff schalten und so das Spiel noch drehen. Neben der Performance des Teams war aber auch das Publikum absolut spielentscheidend – unsere Fans haben uns heute großartig unterstützt.“
So geht’s weiter
Am Sonntag, 29. März, um 15:00 Uhr sind die SEAWOLVES auswärts bei den SKYLINERS in Frankfurt im Einsatz. In der StadtHalle Rostock spielen sie wieder am 1. April um 18:30 Uhr gegen die Basketball Löwen aus Braunschweig. Tickets sind online auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Viertelstände (BER-HRO): 14:29, 25:27, 29:18, 21:11
Punkteverteilung:
Rostock: Baggette (6), Crockett Jr. (9), Klassen (4), Kolenda (8), Lansdowne (16), Leuchten (8), Lockhart (2), Nicholson (17) Schwartz (8), Theis (nicht eingesetzt), van Vliet (7).
Berlin: Agbakoko (18), Bean (4), Delow (27), Echodas (0), Griesel (8), Hundt (5), Kayil (6), Mattisseck (15), Nufer (nicht eingesetzt), O’Connell (2), Roberts (4), Wood (0).