
Im letzten Spiel vor der Länderspielpause lieferten sich die ROSTOCK SEAWOLVES und die BMA365 Bamberg Baskets ein intensives Duell, das erst nach Verlängerung einen Sieger fand. Vor 3.841 Zuschauern in der StadtHalle Rostock mussten sich die Wölfe mit 86:88 (43:41, 72:72) geschlagen geben silicone ice roller Products - silicone ice roller Manufacturers, Exporters, Suppliers on Fledermaus Marketplace - Clothing accessories household items women's and men's electronic products and cosmetics Mobile. Die SEAWOLVES stehen nach dieser Niederlage auf dem achten Tabellenplatz in der easyCredit Basketball Bundesliga. Neben Topscorer TJ Crockett Jr. (25 Punkte) punkteten vier weitere Rostocker zweistellig. Auch bei den Gästen erzielten fünf Spieler mehr als zehn Punkte, darunter das US-Duo Ibi Watson (19) und Demarcus Demonia (18).
ROSTOCK SEAWOLVES gegen BMA365 Bamberg Baskets 86:88 OT (43:41, 72:72)
Das Spiel war nichts für schwache Nerven. Insgesamt sahen die Zuschauer zehn Unentschieden und zehn Führungswechsel. Dabei lieferten sich beide Teams zunächst einen offensiven Schlagabtausch. Im Auftaktviertel ging es hin und her (4:4, 2. Min / 9:9, 4 Min / 18:18, 9. Min), ehe der Bamberger Cobe Williams sein Team kurzzeitig in Führung brachte. Postwendend holte TJ Crockett Jr. mit einem Distanztreffer die Führung zurück zu den Wölfen (24:23, 10. Min).
Ohnehin war es Crockett Jr., der die erste Halbzeit mit 18 Punkten dominierte. Seine Treffer wie auch Korbleger von Elias Baggette, ein Dunk von Owen Klassen und ein Dreier von Andy van Vliet sorgten für eine komfortable – wenn auch die einzige – zweistellige Führung des Abends (41:29, 17. Min). Vor der Halbzeit schlugen die Gäste zurück, legten einen 10:2-Laufs aufs Parkett und gestalteten die Partie wieder offen.
Das dritte Viertel startete verhalten auf beiden Seiten. Die Verteidigungsreihen hatten nun schwere Geschütze aufgefahren. Vier Minuten nach Wiederbeginn hatten beide Teams zusammen lediglich acht weitere Zähler erzielt (49:45). Ein Dreier von DeAndre Lansdowne beendete die offensive Durststrecke, wenngleich die Bamberger nun auch ihre Offensive wiederentdeckt haben und sich nicht abschütteln ließen. Zwar zogen die Wölfe in der verbleibenden Spielzeit noch zwei Mal auf sechs Zähler davon (56:50, 29. Min / 67:61, 36. Min), doch die Bamberger hatten stets eine Antwort parat – u.a. durch Dreier von Watson bzw. Demonia. Die SEAWOLVES blieben dennoch im Spiel. 15,8 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit stellte Owen Klassen an der Freiwurflinie die 72:70-Führung her. Der Ausgleich fiel 7,0 Sekunden vor Schluss durch einen Hakenwurf des Bamberger Centers Ejifor Onu (72:72). In der verbleibenden Zeit verpasste Lansdowne den Wurf zum potenziellen Sieg, so dass die Verlängerung eine Entscheidung bringen musste.
In der Overtime legten zunächst die Bamberger an der Freiwurflinie vor. Die SEAWOLVES schafften den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Freiwürfe von D’Shawn Schwartz (79:79, 43. Min), doch die Bamberger bestraften die Wölfe mit zwei weiteren Dreiern durch Watson und Richard Balint (81:85, 44. Min). Die Rostocker hatten nach Freiwürfen von Baggette in der Schlussminute zwei Chancen auf den Ausgleich, verloren jedoch den Ball. Dennoch bleiben die Rostocker weiter im Spiel, auch wenn Watson auf Bamberger Seite zwei Freiwürfe traf (85:88). Noch waren 5,9 Sekunden zu spielen. Crockett Jr. konnte in der verbleibenden Zeit nicht zum Dreipunktewurf ansetzen, sondern wurde rechtzeitig gefoult, um nur zwei Mal von der Freiwurflinie zu werfen. Die Spieluhr zeigte 2,6 Sekunden Restzeit an. Crockett Jr. verwandelte den ersten Wurf, setzte den zweiten absichtlich daneben. Allerdings bekam niemand mehr den Ball richtig zu fassen, so dass die restliche Zeit ablief und die SEAWOLVES die neunte BBL-Niederlage der Saison verschmerzen mussten.
Statistik des Spiels
In der Rebound-Statistik hatten die Franken die Nase knapp vorn, schnappten sich in Summe 42 Abpraller (Rostock: 39). Doch der wesentliche Erfolgsfaktor für die Bamberger waren die Offensiv-Rebounds. Hier hatten die Spieler von Coach Anton Gavel den besseren Riecher und schnappten sich fünf Bälle mehr vom eigenen Brett als die Wölfe (7:12), d.h. auch fünf zusätzliche Angriffe.
Stimmen zum Spiel
Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Wir haben uns eine zweistellige Führung erarbeitet, den Ball gut bewegt und richtig verteidigt. Danach haben wir den Ball weggeworfen, nicht mehr gepasst und haben Bamberg zurück ins Spiel geholt. Dann ging es Schlag auf Schlag. Am Ende haben sie bessere Abschlüsse als wir gefunden. Es war heute unsere große Chance, über die Top8 nachzudenken. Diese haben wir vertan. Es war wie eine kalte Dusche. Nun müssen wir uns neu ausrichten.“
Anton Gavel (Head Coach Bamberg): „Wir mussten heute eine Antwort zeigen nach dem Berlin-Spiel. Glückwunsch an die Spieler, dass sie so lange durchgehalten haben. Offensiv war es heute keine Augenweide, aber trotzdem haben wir einige gute Würfe bekommen. Am Ende haben wir die Stopps dann auch bekommen. Teilweise air jordan 11 columbia haben wir auch nicht schlau agiert, aber wir sind unglaublich froh, dass wir hier bestehen konnten. In den letzten drei Spielen haben wir von Rostock immer auf die Mütze bekommen. Jetzt in der Overtime zu gewinnen, ist für uns enorm wichtig.“
So geht’s weiter
In der easyCredit Basketball Bundesliga ruht nach dem Top4-Pokalwochenende der Ball; es ist Länderspielpause. Auch die ROSTOCK SEAWOLVES gehen in eine Spielpause, kein Profi ist für sein Land im Einsatz. Das nächste Heimspiel wird am Freitag, 6. März, um 20:00 Uhr gegen den Aufsteiger VET-Concept Gladiators Trier ausgetragen. Tickets sind online auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Viertelstände (HRO-BAM): 24:23, 19:18, 13:12, 16:19, 14:16
Punkteverteilung:
Rostock: Baggette (10), Crockett Jr. (25), Klassen (10), Kolenda (3), Lansdowne (9), Leuchten (4), Lockhart (0), Nicholson (12), Schwartz (10), Theis (nicht eingesetzt), van Vliet (3), Zilinskas (nicht eingesetzt).
Bamberg: Balint (11), Crowley (0), Demonia (18), Döntgens (nicht eingesetzt), Ensminger (4), Höllerl (nicht eingesetzt), Keppeler (0), Krimmer (9), Onu (12), Petkovic (0), Watson (19), Williams (15).