
Der WIRO-Spieltag war nichts für schwache Nerven. In einem Krimi konnten sich die ROSTOCK SEAWOLVES vor 3.446 Zuschauern in der StadtHalle Rostock mit 77:74 (43:38) gegen die Fitness First Würzburg Baskets durchsetzen. Matchwinner war Rückkehrer Andy van Vliet, der mit 22 Punkten und neun Rebounds überzeugte. Bei den Gästen kam das Duo Marcus Carr und Davion Mintz zusammen auf 37 Punkte. Die SEAWOLVES verbesserten sich in der Tabelle der easyCredit Basketball Bundesliga (BBL) auf den achten Platz.
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ROSTOCK SEAWOLVES gegen Fitness First Würzburg Baskets 77:74 (43:38)
Beide Teams lieferten sich über 40 Minuten einen rassigen und ruppigen Kampf. Die Würzburger versenkten im ersten Abschnitt fünf von sieben Dreier, sodass die Wölfe nach einer 5:2-Führung in der zweiten Minute lange Zeit hinterher nike sabrina 2 sneaker release date liefen. Zwar sorgten Treffer von Elias Baggette und Rückkehrer Andy van Vliet dafür, dass die SEAWOLVES in Schlagdistanz blieben, doch gegen die anfangs gute Wurfquote der Gäste war in den Anfangsminuten nichts auszurichten.
Auch im zweiten Durchgang blieben die Unterfranken zunächst die bessere Mannschaft. Ein 0:8-Lauf brachte die Rostocker zweistellig ins Hintertreffen (19:30, 11. Min). Urplötzlich änderte sich jedoch das Blatt – und die Wölfe feuerten aus allen Rohren. Ein 19:3-Lauf der SEAWOLVES drehte die Partie und brachte die Halle ins Spiel. In der 17. Minute traf TJ Crockett Jr. zum Ausgleich (33:33), van Vliet versenkte einen Korbleger für den Führungswechsel, dem Baggette seinen dritten Dreier des Abends folgen ließ (38:33, 18. Min). Mit einer Fünf-Punkte-Führung (43:38) für Rostock ging es in die Kabine.
Im dritten Viertel ging es munter weiter. Rostock verteidigte seinen Vorsprung, Würzburg nahm die ruppige Gangart der Gastgeber an und arbeitete sich Stück für Stück zurück. Gäste-Guard Davion Mintz versenkte einen Dreier zum Ausgleich (49:49, 25. Min). Daraufhin nahmen die SEAWOLVES wieder Fahrt auf und antworteten mit Offensive in Persona von van Vliet und Crockett Jr. (59:51, 27. Min). Dies sollte die höchste Rostocker Führung des Abends bleiben, denn es bahnte sich eine dramatische Schlussphase an.
Zu Beginn des letzten Abschnitts glichen die Würzburger nach einem Dreier von Marcus Carr aus (62:62, 31. Min). Die Wölfe blieben weiter am Drücker und legten vor, u.a mit einem krachenden Dunk von Kassim Nicholson (71:64, 37. Min). In der Schlussminute wurde es dann fast nochmal brenzlig, als die Rostocker ihre Würfe vergaben nike air jordan 1 outlet, Probleme in der Ballkontrolle hatten und die Gäste 23,2 Sekunden vor dem Ende auf 74:72 verkürzen konnten. In der Folgezeit netzten D’Shawn Schwartz und Andy van Vliet wichtige Freiwürfe ein, um den umjubelten Heimsieg ins Ziel zu bringen. 3,9 Sekunden vor dem Ende verkürzte Mintz per Dunk auf 77:74. Nach einer Auszeit fiel der Rostocker Einwurf in die Würzburger Hände, die den letzten Wurf zum potenziellen Ausgleich von der Mittellinie verpassten. Somit zitterten sich die Wölfe zum zehnten BBL-Sieg der laufenden Saison.
Statistik des Spiels
Nach über drei Monaten kehrte der belgische Nationalspieler Andy van Vliet nach überstandener Knieverletzung zurück zu den SEAWOLVES und verbesserte in seinem achten Ligaspiel gleich zwei Kernstatistiken: Mit 22 Punkten (4/6 3FG) und neun Rebounds brachte der Bigman frische Energie ins Spiel und avancierte direkt zum Topscorer der Partie.

Stimmen zum Spiel
Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Es war ein sehr intensives Spiel. Mir hat gefallen, was ich gesehen habe. Nach den letzten beiden Spielen waren wir wirklich unter Wasser. Wir haben keine gute Leistung gezeigt. Heute haben wir sehr gut gespielt und definitiv 110 Prozent Einsatz gezeigt. Um in dieser Liga zu gewinnen, muss man 100 oder mehr Prozent Einsatz zeigen. Wie man gesehen hat, haben wir ein sehr gutes Spiel abgeliefert und haben nur mit drei Punkten gewonnen. Man muss alles, was man hat, in die Waagschale werfen, um erfolgreich zu sein. Das haben wir heute gezeigt. Ich bin sehr glücklich und stolz.“
Sasa Filipovic (Head Coach Würzburg): „Glückwunsch an Rostock. Es war ein schweres Spiel. Wir haben gegen ein sehr erfahrenes Team gespielt. Sie haben viel geswitcht, und wir haben viele Würfe und Korbleger nicht getroffen. Wir haben nur 37 Prozent aus dem Feld getroffen. Wir konnten Marcus Carr und Davion Mintz nicht wie üblich ins Spiel einbinden. Wir haben versucht, zum Korb zu ziehen und haben keine Freiwürfe bekommen. Es war sehr schwierig heute. Wenn man 40 Minuten gegen solche eine Verteidigung spielt, muss man aggressiv sein und Freiwürfe erzwingen. Vielen Dank an unsere Fans, die den weiteren Weg auf sich genommen haben. Wir haben unser Bestes gegeben, doch es hat heute nicht gereicht.“
So geht’s weiter
Bereits 72 Stunden nach dem Sieg gegen die Unterfranken ist die StadtHalle Rostock erneut Austragungsort hochklassigen Basketballs. Im letzten Spiel der zweiten Gruppenphase im FIBA Europe Cup empfangen die SEAWOLVES den spanischen Traditionsclub UCAM Murcia. Es ist die letzte Chance um den Einzug ins Viertelfinale. Tip-off am Mittwoch (11.02.) ist um 18:30 Uhr. Tickets sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Viertelstände (HRO-WÜB): 19:25, 24:13, 19:21, 15:15
Punkteverteilung:
Rostock: Baggette (13), Crockett Jr. (12), Klassen (8), Kolenda (0), Lansdowne (6), Leuchten (0), Lockhart (0), Nicholson (10), Schwartz (6), Theis (0), van Vliet (22), Zilinskas (nicht eingesetzt).
Würzburg: Carr (19), Edigin Jr. (3), Herzog (6), Ivey (2), Mintz (18), Muenkat (14), Saffer (nicht eingesetzt), Scheffs (nicht eingesetzt), Skladanowski (3), Stove (7), Thompson (2).