SEAWOLVES verlieren umkämpftes Spiel in Oldenburg

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben den dritten Sieg in Folge verpasst und einen Dämpfer im Kampf um die Playoffs hinnehmen müssen. Nach einem umkämpften Schlagabtausch bei den EWE Baskets Oldenburg mussten sich die Wölfe mit 79:81 (38:38) vor 6.335 Zuschauern geschlagen geben. DeAndre Lansdowne verpasste den potenziellen Siegtreffer. Vier Rostocker erzielten mindestens zwölf Zähler. Bei den Oldenburgern kam Chris Clemons auf 28 Punkte. Die SEAWOLVES verbleiben auf dem neunten Platz in der easyCredit Basketball Bundesliga.

EWE Baskets Oldenburg gegen ROSTOCK SEAWOLVES 81:79 (38:38)

Nach einem schleppenden Beginn zündete nach knapp zwei Minuten der Offensivmotor bei beiden Teams. Die Rostocker brachten Owen Klassen in seinem 250. BBL-Spiel früh ins Spiel; auf der Gegenseite war es Center nike air force 1 07 black cool grey racer blue white Michale Kyser, der dagegen hielt. In einem intensiven Spiel auf Augenhöhe mit vielen Fehlwürfen konnte sich lange Zeit kein Team absetzen (12:12, 9. Min). Nach einem Eckdreier von Phil Greene IV gingen die SEAWOLVES mit einer 15:14-Führung ins zweite Viertel.

Im zweiten Durchgang nahm die Partie an Fahrt auf. Vor allem Chris Clemons zeigte seine Offensivkünste, u.a. mit einem weiten Dreier zum 25:26 (14. Min) aus Rostocker Sicht. Das Highlight des Spiels wäre beinahe ein 360-Grad-Dunk des Oldenburgers Nicholas Tischler geworden, doch der Ball sprang vom Ring ab. Intensivität und Aggressivität blieben weiterhin auf hohem Niveau. Die Wölfe zeigten mehr Biss im Rebound und erarbeiteten sich dadurch mehr Wurfchancen. Andy van Vliet nutzte eine solche zweite Möglichkeit für einen trockenen Dreier zum Ausgleich (28:28, 16. Min). Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte konnten sich die Rostocker dank ihrer harten Gangart leicht absetzen (35:30, 19. Min), wenngleich die Hausherren bis zur Halbzeitsirene wieder ausgleichen konnten (38:38).

Den Gastgebern gelang der bessere Start in die zweite Hälfte (41:45, 22. Min), Rostock stemmte sich dagegen und glich nach Dreiern von TJ Crockett Jr. und Greene IV aus (50:50, 24. Min). Die Oldenburger blieben im dritten Abschnitt dennoch zunächst die tonangebende Mannschaft und brachten die SEAWOLVES mit ruppiger Verteidigung aus dem Rhythmus. Die Wölfe nahmen den Kampf an und glichen nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Punkte-Rückstand durch einen Dreier von D’Shawn Schwartz aus (60:60, 29. Min). Ein Freiwurf von Crockett Jr. brachte sodann den erneuten Führungswechsel zugunsten der Ostseestädter (61:60, 30. Min). Mit einem Zähler Unterschied starteten beide Teams ins Schlussviertel (63:62).

Das Schlussviertel blieb wie das gesamte Spiel über hart umkämpft. Clemons brachte die Hausherren mit sechs Zählern in Front (69:75, 36. Min). Rostock reagierte mit einer Auszeit, einem Schwartz-Dreier, Defense und einem Crockett-Dreier – nach dem urplötzlichen 75:75-Ausgleich (37. Min) verstummten die über 6.300 Oldenburger Fans. Nur die mitgereisten Rostocker Anhänger waren zu hören. DeAndre Lansdowne blockte nach einer Auszeit einen Sprungwurf Clemons‘ spektakulär, kurze Zeit später vergab der Oldenburger Topscorer einen Dreier. Auf der Gegenseite traf Crockett Jr. zur erneuten Rostocker Führung (78:77, 38. Min). Trotz eisenharter Verteidigung an beiden Enden des Parketts brachte ein Dreier von Tischler die EWE Baskets 34 Sekunden vor dem Ende in Führung (78:80). 20,3 Sekunden vor Schluss konnte Kassim Nicholson nur einen Freiwurf verwandeln (79:80). Oldenburg nahm daraufhin eine Auszeit. Nach einem getroffenen Freiwurf des Oldenburgers Brian Fobbs hatten die Rostocker den letzten Angriff und konnten Lansdowne in Position bringen. Sein Dreierversuch prallte jedoch vom Ring ab und die Zeit lief ab in einem Spiel mit Playoff-Charakter. Die SEAWOLVES mussten damit einen herben Dämpfer im Kampf um die Postseason hinnehmen.

Statistik des Spiels

18 Führungswechsel, elf Unentschieden – das Spiel war an Spannung kaum zu überbieten und ein Vorgeschmack auf die Playoffs, die im Mai starten.

Stimmen zum Spiel

Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Das war ein sehr gutes KlosterShop — Luxusuhren, Sneakers & Designer-Taschen Spiel, das am Ende von einem Ballbesitz entschieden wurde. Chris Clemons war sehr stark, hat schwere Würfe aus dem Dribbling getroffen. Wir haben am Ende mehrere offene Würfe erspielt, sie aber nicht getroffen. Auswärts muss man diese Würfe treffen, wenn man sie kreieren kann. Wir haben auch fünf Freiwürfe nicht genutzt. Unsere Verteidigung war sehr gut, wir haben die Würfe erspielt, wir müssen sie nur treffen!“

Lazar Spasic (Head Coach Oldenburg): „Das war ein enges Spiel, wie man es bei zwei Teams, die noch um ihre Ziele spielen, erwarten kann. Wir versuchen uns wieder in das Rennen um die Play-Ins zu bringen, deshalb war es für uns ein ganz wichtiges Spiel. Wir haben die Ballverluste und das Rebounding einigermaßen kontrolliert. Das war in den letzten Wochen nicht so. Wir haben offensiv gelitten, aber haben gut verteidigt. Wir haben gegen eine sehr gut gecoachte Mannschaft gespielt, die uns für unsere Fehler bestraft hat. Danach haben wir Anpassungen gemacht und einen Weg gefunden, dieses Spiel zu gewinnen. Das ist entscheidend! Ich wünsche Rostock weiterhin viel Erfolg in der Saison.“

So geht’s weiter

Am Sonntag um 16:30 Uhr sind die SEAWOLVES in eigener Halle gegen den amtierenden Vizemeister ratiopharm ulm im Einsatz, präsentiert von ScanHaus Marlow und NDR 1 Radio MV. Tickets gibt es auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Statistiken zum Spiel

Viertelstände (OLD-HRO): 14:15, 24:23, 24:25, 19:16

Punkteverteilung:

Rostock: Baggette (0), Crockett Jr. (17), Greene IV (15), Klassen (12), Lansdowne (4), Leuchten (0), Lockhart (2), Nicholson (6), Schwartz (18), Theis (nicht eingesetzt), van Vliet (5).

Oldenburg: Clemons (28), Fobbs (13), Hinrichs (8), Hounnou (nicht eingesetzt), Kyser (14), Lofton (0), Schroeder (0), Stanic (2), Tischler (12), Tucker (2), Woodard (2).