
Die ROSTOCK SEAWOLVES haben auswärts bei den SKYLINERS in Frankfurt die höchste Saisonniederlage kassiert. Sie unterlagen mit 74:97 (31:51) bei den Südhessen und liefen phasenweise einem Rückstand von bis zu 29 Punkten hinterher. Nach der dritten Niederlage in Folge bleiben die Wölfe in der Tabelle der easyCredit Basketball auf dem neunten Platz. TJ Crockett Jr. erzielte 14 Punkte, gefolgt von Bent Leuchten (12) und Kassim Nicholson (10). Bei den Gastgebern, die 16 von 28 Dreier verwandelten, kam Ryan Hawkins auf 22 Zähler.
SKYLINERS gegen ROSTOCK SEAWOLVES 97:74 (51:31)
Es war ein gebrauchter Tag für die SEAWOLVES. Sie starteten zwar gut in die Partie und gingen nach Treffern von TJ Crockett Jr., DeAndre Lansdowne und D’Shawn Schwartz mit 8:3 (2.) in Führung, waren dann allerdings der variablen Offensive der Frankfurter ausgeliefert. Nach zwei erfolgreichen Dreiern von Andy Nike Taupe & White Dunk Low Sneakers van Vliet zum 17:11 (7. Min) beendeten die Gastgeber das Viertel mit einem 16:2-Lauf, gekrönt von einem Buzzerbeater durch den späteren Topscorer Ryan Hawkins, der in der gesamten Partie sechs von acht Dreipunktewürfen verwandelte.
Die SEAWOLVES fanden kein Mittel gegen die treffsicheren Frankfurter, die nach zuletzt drei Niederlagen in Folge präsenter, frischer und hungriger wirkten als die Wölfe. Neben Neuzugang Tyger Campbell (10 Pkt) und Hawkins lieferten auch Till Pape (16 Pkt) und Isaiah Swope (18 Pkt, 7 Ast) starke Vorstellungen ab, während die Rostocker ihrem Wurfglück nachliefen und damit zusehends einem immer größer werden Rückstand hinterher liefen. Zur Halbzeit lagen sie bereits mit 20 Punkten (31:51) zurück, auch nach dem Seitenwechsel konnten sie den Abstand nicht weiter verkürzen.
Die SKYLINERS blieben auch nach der Pause aggressiv und treffsicher, schraubten ihren Vorsprung auf 29 Zähler in die Höhe. Als das Spiel längst entschieden war, konnten die SEAWOLVES den Rückstand noch etwas verringern. Ein Dreier von Kapitän Sid-Marlon Theis (72:91, 39. Min) verkürzte den Abstand auf 19 Punkte in einem Spiel, in dem die Wurfquote den entscheidenden Unterschied markierte. Die SKYLINERS trafen 61 Prozent aus dem Feld (35/57 FG; davon 16/28 3FG), die Rostocker hingegen versenkten lediglich 36 Prozent (22/61 FG; davon 11/28 3FG) ihrer Wurfversuche.
Statistik des Spiels
Die bisher höchste Saisonniederlage kassierten die SEAWOLVES in Braunschweig (71:92). Gegen die SKYLINERS hatten sie mit 23 Punkten das Nachsehen. Es war die dritthöchste Niederlage unter Head Coach Przemyslaw Frasunkiewicz.
Stimmen zum Spiel
Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Ich habe das Gefühl, dass wir nur in den ersten zehn Minuten des ersten Viertels wirklich bereit waren zu spielen. Danach ist es uns nicht gelungen, sie zu stoppen. Wir hatten zwar einen klaren Gameplan, haben ihn aber überhaupt nicht umgesetzt. Wir haben viele Fehler gemacht – nicht nur einzelne, sondern wirklich gravierende. Außerdem waren sie deutlich physischer als wir. Wir haben uns zu oft über ausbleibende Pfiffe beschwert und konnten die Kontakte am Korb nicht verwerten. Insgesamt haben sie uns mit ihrer Physis klar dominiert. In der zweiten Halbzeit, mit einem Rückstand von rund 30 Punkten auswärts, ist es dann natürlich extrem schwer, noch einmal zurückzukommen – das passiert so gut wie nie. Deshalb nike sabrina 1 brooklyn fq3381 301 bleibt mir nur, ihnen zu gratulieren: Sie haben ein wirklich gutes Spiel gemacht und auch schwierige Würfe getroffen. Diese Kombination aus Tough Shot-Making und starker Verteidigung hat uns am Ende klar geschlagen.“
Klaus Perwas (Head Coach Frankfurt): „Wir haben heute viel investiert und die Jungs haben sich dafür auch belohnt. Es war von der ersten Minute an ein sehr intensives Spiel, in dem wir auch offensiv gut geworfen haben. Entscheidend war aber vor allem unsere Verteidigung und die Bereitschaft, füreinander zu spielen. Unsere Aktionen haben genau das gezeigt, was wir uns für dieses Spiel vorgenommen hatten. Nach den letzten Partien war das die richtige Antwort – und das war natürlich wichtig. Es ist gut, dass wir heute einen solchen Gegner zu Hause so kontrollieren konnten. Aber wie gesagt: short memory. Wir freuen uns über den Sieg, aber schon am Donnerstag geht es weiter und dann direkt wieder am Sonntag. Die Zeit dazwischen ist kurz, deshalb müssen wir schnell wieder runterkommen und den Fokus auf das nächste Spiel richten.“
So geht’s weiter
Am Mittwoch, 1. April, um 18:30 Uhr empfangen die SEAWOLVES die Löwen Braunschweig. Der Spieltag wird präsentiert von der Bundeswehr. Tickets sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Viertelstände (FRA-HRO): 27:19, 24:12, 29:26, 17:17
Punkteverteilung:
Rostock: Baggette (4), Crockett Jr. (14), Klassen (3), Kolenda (4), Lansdowne (8), Leuchten (12), Lockhart (0), Nicholson (10), Schwartz (7), Theis (6), van Vliet (6).
Frankfurt: Alleyne (4), Caisin (4), Campbell (10), Christmas (9), Hawkins (22), Knauf (9), Pape (16), Swope (18), Zeeb (0).