SEAWOLVES unterliegen Szombathely

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben den ersten Matchball um den Einzug ins Viertelfinale des FIBA Europe Cup vergeben. Im Heimspiel vor 2.332 Zuschauern unterlagen die Wölfe dem ungarischen Club KC Falco Energia Szombathely mit 75:78 (44:36). Nach einer zweistelligen Rostocker Führung im zweiten Viertel kamen die Gäste nach dem Seitenwechsel zurück und fügten den SEAWOLVES die erste Heimniederlage überhaupt im Europapokal zu. TJ Crockett Jr. erzielte 21 Punkte, verpasste am Ende jedoch den Wurf zum potenziellen Ausgleich. Bei den Gästen überzeugte der Puertoricaner Arnaldo Toro mit 19 Punkten und 14 Rebounds. Am letzten Spieltag (11. Februar) fällt die Entscheidung, ob die SEAWOLVES ins Viertelfinale einziehen.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen KC Falco Energia Szombathely 75:78 (44:36)

Die Gäste aus Westungarn erwischten den besseren Start ins Spiel und setzten sich früh ab (4:14, 5. Min), auch weil sie den Wölfen in der Defensive ein ums andere Mal den Zahn zogen. Sie erschwerten ihnen die Würfe und agierten pfiffiger im eigenen Offensivspiel. Nach einer Rostocker Auszeit schien Coach Przemyslaw Frasunkiewicz den richtigen Schalter umgelegt zu haben. Danach lief es besser in der Rostocker Offensive. Elias Baggette zog beherzt zum Korb, auch Sid-Marlon Theis streute einen Dreier ein. Die Wölfe beendeten das erste Viertel quasi mit einem blauen Auge und lagen lediglich mit drei Zählern zurück (18:21).

Die Gastgeber starteten besser in den zweiten Abschnitt. TJ Crockett Jr. verwandelte allein in diesem Durchgang vier Dreier. Durch einen Dunk von D’Shawn Schwartz nach Durchstecker von Owen Klassen gingen die SEAWOLVES erstmals in Führung (28:27, 15. Min) – und bauten ihren Vorsprung dank ihres freigespielten Selbstvertrauens und mehrerer erfolgreicher Dreipunktewürfe zweistellig aus (44:34, 20. Min). Mit einem Acht-Punkte-Polster für die SEAWOLVES gingen beide Teams in die Kabine run the jewels x nike sb dunk low (44:36).

Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Wölfe ihre Führung in einer weiterhin zähen Auseinandersetzung. Szombathely blieb im Spiel und eroberte sich die Führung zurück (53:58, 30. Min). Mit drei Punkten weniger als die Gäste starteten die Rostocker ins Schlussviertel (55:58).

Baggette hielt seine Farben zu Beginn des letzten Viertels mit vier schnellen Punkten im Spiel (59:60, 32. Min), doch Szombathely wusste stets eine Antwort: Ein Dreier von Benedek Varadi hielt den Abstand zugunsten der Gäste aufrecht (59:63, 33. Min). Dominic Lockhart traf in der 34. Minute von außen zum Ausgleich (65:65), die Ungarn behielten nach Dreiern von Akos Keller und Zoltan Perl weiterhin leicht die Oberhand (65:71, 35. Min). Die Rostocker konnten sich weiter im Spiel halten (71:73, 39. Min), wenngleich die Dreier bei Szombathely weiterhin fielen; Patrick Whelan traf zum 71:76 (39. Min), wenig später verwandelte der puertoricanische Center Arnaldo Toro einen Korbleger (73:78, 39. Min). In der Schlussminute versenkte Crockett Jr. zwei Freiwürfe (75:78, 40. Min). Der letzte Wurf von Crockett Jr. zum potenziellen Ausgleich verfehlte sein Ziel, die SEAWOLVES unterlagen mit 75:78.

Statistik des Spiels

Die Dreipunktewürfe waren spielentscheidend. Während die SEAWOLVES in der ersten Halbzeit sechs von 13 Versuchen trafen, fanden nach dem Seitenwechsel nur noch zwei von 14 Dreipunktewürfen den Weg ins Netz. In Summe trafen die SEAWOLVES lediglich acht von 27 Dreier (29,6% 3FG), Szombathely kam auf eine Wurfquote von 47,1 Prozent (8/17 3FG) von jenseits der 6,75-Meter-Linie.

Stimmen zum Spiel

Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „In letzter Zeit sind wir nicht das Team, als das wir eigentlich auftreten sollten. Wir können das nicht auf Müdigkeit schieben. Man muss ehrlich sagen, dass es eine Phase gab, in der wir drei Spiele in neun Tagen hatten – da waren wir vielleicht wirklich erschöpft. Aber jetzt sind wir nicht müde, wir spielen einfach schlecht und nicht mit der richtigen Konzentration. Die nächsten beiden Spiele werden Yeezy Gap Engineered by Balenciaga Dove 3/4 Sleeve Tee Black , adidas truechill sneakers girls , Cheap Turismo Jordan uns wirklich zeigen, ob wir in unserem Team etwas verändern müssen.“

Milos Konakov (Head Coach Szombathely): „Wir wussten, dass dieses Spiel für beide Teams wichtig war. Es ging um den letzten Platz für das Viertelfinale. Es war ein sehr intensives Spiel. Ich denke, Rostock ist eine sehr gute und gefährliche Mannschaft, weil wir im ersten Spiel viele offene Dreier zugelassen haben. Darauf wollten wir uns diesmal besser vorbereiten. Der Schlüssel war aus meiner Sicht, genau diese Dreipunktewürfe einzuschränken – besonders in der zweiten Halbzeit, in der wir nur zwei Treffer zugelassen haben. Diese Verteidigung und die defensive Konzentration haben das Spiel heute entschieden. Ich bin sehr glücklich und stolz. Glückwunsch auch an Rostock und alles Gute für den weiteren Saisonverlauf.“

So geht’s weiter

Am Sonntag (08.02.) spielen die Rostocker erneut in eigener Halle, dann in der BBL gegen die Fitness First Würzburg Baskets, präsentiert vom SEAWOLVES-Premiumpartner WIRO.

Am Mittwoch (11. Februar, 19:00 Uhr) können die SEAWOLVES mit einem Heimsieg gegen die bislang noch ungeschlagenen Spanier von UCAM Murcia ins Viertelfinale einziehen. Auch bei einer Niederlage könnte es für die Runde der letzten Acht reichen, sofern Trefl Sopot auswärts in Szombathely gewinnt.

Tickets für beide Spiele sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Statistiken zum Spiel

Viertelstände (HRO-SZOM): 18:21, 26:15, 11:22, 20:20

Punkteverteilung:

Rostock: Baggette (13), Crockett Jr. (21), Lockhart (3), Klassen (12), Kolenda (2), Lansdowne (3), Leuchten (2), Nicholson (3), Schwartz (10), Theis (6), van Vliet (nicht eingesetzt), Zilinskas (nicht eingesetzt).

Szombathely: Avery (7), Bognar (2), Dez (11), Keller (8), Novakovic (1), Perl (13), Toro (19), Varadi (12), Veraszto (nicht eingesetzt), Whelan (5). 


Das Spiel im Re-Live: