Münchner crashen Silvesterparty der SEAWOLVES

Vor ausverkauftem Hause unterlagen die ROSTOCK SEAWOLVES am Silvestertag dem Tabellenführer FC Bayern München mit 67:85 (31:40). Nach einem Neun-Punkte-Rückstand zur Halbzeit kämpften sich die Wölfe dank sechs erfolgreicher Dreier im dritten Viertel zurück und gingen sogar kurzzeitig in Führung. Im Schlussviertel sorgten die Münchner mit einem 15:0-Lauf für klare Verhältnisse und fügten den SEAWOLVES die dritte Niederlage in Folge zu. D’Shawn Schwartz kam auf 21 Punkte für die Rostocker, bei den Bayern sammelte Andreas Obst 29 Zähler. Die SEAWOLVES beenden das Kalenderjahr 2025 auf dem 13. Tabellenplatz in der easyCredit Basketball Bundesliga.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen FC Bayern München Basketball 67:85 (31:40)

Nach einem energiegeladenen und intensiv geführten Auftaktviertel beider Teams (14:18) waren die Rostocker vor der Pause deutlich in Rückstand geraten (22:32, 16. Min), konnten sich jedoch dank eines starken Auftritts der wurfstarken Lukasz Kolenda, TJ Crockett Jr. und D’Shawn Schwartz auf 31:32 (18. Min) herankämpfen. Eine 0:8-Antwort der abgezockten Gäste brachte die Wölfe aber erneut deutlicher in Rückstand (31:40).

Das dritte Viertel glich einem Rostocker Feuerwerk: Nach der bis dato höchsten Gäste-Führung des Nachmittags (31:42) blieben die Wölfe treffsicher. Kolenda und Schwartz knüpften an ihre Wurfquoten aus der ersten Halbzeit an und versenkten zwei Dreier (37:42, 23. Min). Auch Neuzugang Jordan Bowden netzte von außen ein – das Spiel war binnen Minuten wieder offen (40:42, 24. Min). Schwartz hielt seine Farben weiter im Rennen; der US-Forward sammelte elf seiner insgesamt 21 Zähler in diesem Abschnitt. Auch Elias Baggette und Sid-Marlon Theis nahmen an der Wurf-Fete der Wölfe teil und brachten Paul Pierce giving his Nike Max P2 V away die Gastgeber sogar kurzzeitig in Führung (51:50, 27. Min). Die Halle tobte. Die Halle bebte. 5.000 Zuschauern trauten ihren Augen nicht, als die Dreier ihrer SEAWOLVES wie am Fließband durch den Korb der Münchner rauschten. Sollte die Überraschung womöglich gelingen? Die Rostocker gewannen den Abschnitt mit 24:16, vor allem dank sechs von elf erfolgreichen Dreiern im dritten Viertel und des zusätzlichen Energieschubs von den Rängen. Vor dem Start in den Schlussabschnitt lagen die SEAWOLVES nur mit einem Zähler im Hintertreffen (55:56).

Andreas Obst, der bis zum Start des letzten Durchgangs mit 17 Punkten auffiel, eröffnete das vierte Viertel, indem er den Rostockern ihre eigene Medizin verabreichte nike foamposite shoe history. Der Nationalspieler versenkte zwei Dreier (57:62, 32. Min) – und ließ weitere Treffer aus dem Feld und von der Freiwurflinie folgen. Urplötzlich waren die Gäste von der Isar wieder zweitstellig enteilt (57:69, 33. Min). Ein 15:0-Lauf der Münchner entschied schließlich die letzte BBL-Partie des Kalenderjahres 2025 zugunsten des Tabellenführers.

Statistik des Spiels

Andreas Obst war der Mann des Spiels. Zwölf seiner 29 Punkte (5/8 3FG) erzielte der Welt- und Europameister im Schlussviertel und war ein wesentlicher Grund für die deutliche Niederlage der Rostocker.

Stimmen zum Spiel

Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Einsatz. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Die Bayern sind einfach größer, stärker und erfahrener. Wir haben das gesamte Spiel über hart gekämpft, waren fokussiert und sind den Bällen nachgejagt. Wir haben an den Brettern geackert, um keine offensiven Rebounds zuzulassen. Das ist immer ein Zeichen, wer das bessere physische Team darstellt. Heute waren die Bayern dennoch besser.“

Svetislav Pesic (Head Coach München): „Einmal mehr hat sich gezeigt, dass man speziell in der Bundesliga auswärts ein Problem bekommt, wenn man den Drei-Punkte-Wurf nicht stoppt. Rostock hat im dritten Viertel sechs Dreier getroffen. Aber danach haben wir zum Glück nicht zu spät verstanden, wie wir gegen jeden Gegner verteidigen müssen. Wenn wir das mit Intensität und Konzentration tun, dazu mit der Übernahme von Verantwortung jedes einzelnen – dann bekommst du im letzten Viertel eben nur noch zwölf Punkte. Insgesamt war es also ein gutes Spiel mehr, uns gegenseitig besser kennenzulernen. Unseren Fans wünschen wir jetzt alle viel Gesundheit im neuen Jahr 2026!“

So geht’s weiter

Am Samstag, 3. Januar, um 18:30 Uhr steht das nächste Spiel für die ROSTOCK SEAWOLVES an. Um 18:30 Uhr empfangen sie die SKYLINERS aus Frankfurt in der StadtHalle Rostock. 4.000 Tickets sind bereits verkauft. Restkarten sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Statistiken zum Spiel

Viertelstände (HRO-FCBB): 14:18, 17:22, 24:16, 12:29

Punkteverteilung:

Rostock: Baggette (6), Bowden (11), Crockett Jr. (6), Klassen (4), Kolenda (11), Lansdowne (0), Leuchten (3), Lockhart (0), Nicholson (0), Schwartz (21), Theis (5), Wulff (0).

München: Gabriel (12), Giffey (2), Hollatz (4), Jessup (8), Kratzer (nicht eingesetzt), McCormack (2), Mike (13), Obst (29), Rathan-Mayes (9), Sermpezis (nicht eingesetzt), da Silva (2), Voigtmann (4).