
Die ROSTOCK SEAWOLVES haben am Montagabend die MHP Riesen Ludwigsburg nach einem Kraftakt mit 96:89 (79:79, 34:43) nach Verlängerung in der StadtHalle Rostock bezwungen. Matchwinner in einer Partie, in der die Wölfe einen 15-Punkte-Rückstand aufholten, war TJ Crockett Jr. Der US-Amerikaner erzielte die letzten 15 Zähler der SEAWOLVES und beendete die Partie mit einer persönlichen BBL-Bestleistung von 28 Zählern. Bei den Gästen kamen fünf Spieler auf mindestens elf Zähler. Nach dem fünften BBL-Sieg der Saison kletterten die SEAWOLVES auf den achten Tabellenplatz.
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ROSTOCK SEAWOLVES gegen MHP Riesen Ludwigsburg 96:89 OT (79:79, 34:43)
Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts. Es ging mit harten Bandagen zur Sache. Unter den Körben wurde um jeden Ballbesitz gekämpft, niemand wollte das Leder aus den Händen geben. Die Wölfe erwischten den besseren Start. Nach einem Dreier von Kapitän Sid-Marlon Theis und einem Dunk von Kassim Nicholson führten die Hausherren vor 2.850 Zuschauern mit 9:5 (3. Min). Doch die Gäste aus Ludwigsburg schlugen zurück. Die Barockstädter waren wacher im Rebound und kaltschnäuziger im Angriff. Elijah Hughes erzielte fünf Punkte in Folge und schraubte die Gäste-Führung nach oben (14:23, 10. Min).
Die Schwaben erwischten sodann auch den besseren Start ins zweite Viertel und bauten ihre Führung weiter aus. Traveon Buchanan netzte einen Dreier zum 14:28 (12. Min) ein; der Rostocker Coach Frasunkiewicz nahm eine Auszeit, um den Rhythmus zu stören. Dennoch blieben die Riesen treffsicher, versenkten ihre Dreier und verteidigten ihren zweistelligen Vorsprung (21:33, 14. Min). Rostock versuchte nun, mehr Aggressivität an den Tag zu legen. Dies entfaltete auch kurzzeitig dank guter Aktionen von Bent Leuchten ihre Wirkung, doch zur Pause liefen die SEAWOLVES weiterhin einem Neun-Punkte-Rückstand hinterher.
Im dritten Viertel wollten sich die Wölfe das Momentum krallen, doch Ludwigsburg gab es nicht her. Das Duo Elias Baggette und Bent Leuchten sorgte zu Beginn des Abschnitts mit sehenswerten Aktionen, wie einem Slam Dunk Leuchtens zum 45:52 (26. Min), für einen Weckruf. Doch Ludwigsburg konterte. Diesmal war es Neuzugang Darnell Edge mit einem Dreier (47:57, 27. Min). Nach einem Offensivfoul von TJ Crockett Jr. gingen zwei Ludwigsburger Spieler und Baggette zu Boden. Der Rostocker Point Guard blutete am Kopf und musste behandelt werden. Er konnte im weiteren Verlauf nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Diagnose: Verdacht auf Gehirnerschütterung. Trotz dieses Verlusts blieben die Wölfe gierig und wollten sich unbedingt das Momentum schnappen. Mit Erfolg: Ein Dreier von D’Shawn Schwartz zum 54:59 (29. Min) riss das Publikum von den Sitzen. Eine spannungsgeladene Schlussphase bahnte sich an.
Zum Start des Schlussviertels setzte DeAndre Lansdowne seinen Teamkollegen Owen Klassen mustergültig in Szene, der mit einer Hand zum Alley-oop einflog (57:61, 31. Min). Lansdowne legte einen Dreier nach und die Rostocker waren plötzlich zurück im Spiel (60:61, 32. Min). Doch die Ludwigsburger verteidigten vehement ihren Vorsprung (62:67, 34. Min). Die Schlussphase glich einem Krimi. Kein Team wollte verlieren, jeder Angriff war umkämpft. In den letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit stand es vier Mal unentschieden, gleich sechs Mal wechselte die Führung. 16,9 Sekunden vor Schluss traf Gäste-Guard Stef Smith einen Dreier zum 77:79. Im nächsten Angriff nahm Crockett Jr. Maß von außen, verfehlte allerdings. Doch wie aus dem Nichts flog Klassen ein und stopfte den Ball zum Ausgleich durch den Ring – 79:79. Noch waren 3,2 Sekunden zu spielen, doch Hughes vergab den potenziellen Siegtreffer in der verbleibenden Zeit. Somit musste die Verlängerung über den Sieger bestimmen.
In der Verlängerung ging es weiter hin und her. Von den 17 Rostocker Zählern gingen 15 auf das Konto von Crockett Jr., der vor allem von den Freiwurflinie perfekt blieb: 19 von 19 Würfe fanden ihr Ziel. 40,4 Sekunden vor Ende der Verlängerung zappelte zudem ein Dreipunktewurf Crockett Juniors im Netz der Gäste (88:84). Die Halle bebte, die Fans waren voller Ekstase. Die Entscheidung war dies jedoch noch nicht. Smith traf 16,0 Sekunden vor Schluss zum 90:89. Allerding besiegelten daraufhin sechs Freiwürfe vom Rostocker Topscorer, u.a. nach einem disqualifizierenden Foul des Ludwigsburgers Babacar Sane, den umjubelten Heimsieg.
Statistik des Spiels
TJ Crockett Jr. versenkte alle seine 19 Freiwurfversuche. Am Ende hatte er 28 Punkte auf seinem Konto – ein neuer persönlicher BBL-Bestwert. Doch damit nicht genug: Der US-Amerikaner erzielte die letzten 15 Zähler seines Teams in dieser hart umkämpften Partie.
Stimmen zum Spiel
Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Wir haben sehr langsam begonnen. Die Härte war nicht auf unserer Seite. Wenn wir freie Würfe herausgespielt hatten, haben wir sie nicht getroffen. Später im Spiel haben wir unseren Rhythmus gefunden und unsere Würfe getroffen. Im vierten Viertel und in der Verlängerung ging es dann Schlag auf Schlag zwischen zwei sehr guten Teams. Es hätte in beide Richtungen OdegardcarpetsShops° , Adidas Campus 00s Winter Fur - Lined Pack Prepares for Cold Weather Cozy - Tres sudaderas de Adidas por menos de 30 ausgehen können. Ich bin superglücklich, dass wir das Spiel für uns entschieden haben.“
Mikko Riipinen (Head Coach Ludwigsburg): „Glückwunsch an Rostock. Es war ein sehr verdienter Sieg. Sie sind in einem schweren Spiel zuhause zurückgekommen. Sie haben einen herausragenden nike dunks sandy bodecker auction ebay Job getan. Es war schwer für uns. Wir hatten uns vorgenommen, den Ball nicht zu verlieren und Ballverluste zu erzwingen. Das ist uns sehr gut gelungen. Wir haben Rostock zu mehr Ballverlusten als ihren Schnitt gezwungen. Wir haben unsere Ballverluste sehr gering gehalten. Darauf haben wir uns vorbereitet. Dennoch haben wir den Fokus in anderen Bereichen verloren. Es war ein schweres Auswärtsspiel. Es stand 42:11 bei Freiwürfen. Das hat das Spiel sehr beeinflusst. Wir müssen analysieren, wie es dazu kam und wie wir daraus Kapital schlagen können. Es geht immer darum, besser zu werden. Wir befinden uns in einem Prozess und wollen besser werden als Team.“
So geht’s weiter
Bereits am Mittwoch sind die ROSTOCK SEAWOLVES wieder im FIBA Europe Cup gefordert. Im ersten Auswärtsspiel der zweiten Gruppenphase reisen sie nach Westungarn und treffen am 17. Dezember um 18:00 Uhr auf Falco Vulcano Energia KC Sozmbathely. Das nächste BBL-Heimspiel wird am 26. Dezember um 16:30 Uhr gegen ALBA Berlin in der StadtHalle Rostock ausgetragen. Wenige Restkarten sind auf tickets.seawolves.de erhältlich.
Viertelstände (HRO-LUD): 14:23, 20:20, 21:18, 24:18, 17:10
Punkteverteilung:
Rostock: Baggette (9), Crockett Jr. (28), Klassen (8), Kolenda (6), Lansdowne (13), Leuchten (12), Loll (nicht eingesetzt), Nicholson (8), Schwartz (9), Theis (3).
Ludwigsburg: Anigbata (0), Buchanan (16), Dongmo Temoka (0), Edge (11), Hughes (15), Kellman (6), Patrick (0), Polas Bartolo (4), Sane (11), Smith (21), Tischler (2), Wohlfarth-Bottermann (3).