ProA-Saisonauftakt: „Mit breiter Brust“ nach Bremerhaven

Zum Auftakt der neuen Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA reisen die ROSTOCK SEAWOLVES zu den Eisbären Bremerhaven. Das Nordduell findet am Samstag, 17. Oktober, um 19:00 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven statt.

Beide Mannschaften haben ihre Kader im Sommer größtenteils neu zusammengestellt. Bei den SEAWOLVES stehen acht neue Profis im Kader, die Bremerhavener haben ebenfalls fleißig rotiert und zahlreiche Stammkräfte ausgetauscht. Für den Neu-Rostocker Sid-Marlon Theis wird es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte; er trug in der letzten Saison das Trikot der Eisbären. „Ich habe eine gute Zeit an der Nordsee gehabt. Von daher freue ich mich, wieder in Bremerhaven aufzulaufen und gegen meinen alten Trainer zu spielen. Ich denke, jeder Spieler oder Trainer ist motiviert, gegen sein Ex-Club zu spielen“, sagt Theis, der im Sommer zu den SEAWOLVES wechselte. Bei den Eisbären sammelte der 27-Jährige in der Saison 2019/2020 durchschnittlich 12,5 Punkte und 4,1 Rebounds.

Die neuen Leistungsträger im Team von Eisbären-Coach Michael Mai, der mit Bremerhaven im vergangenen Spieljahr vor dem Saisonabbruch den zweiten Platz belegte, sind die Deutschen Kevin Yebo, René Kindzeka (beide zuletzt Hamburg), Max Ugrai (Ulm), Marcel Keßen (Oldenburg) und Leon Friederici (Schwenningen). Auf den Importpositionen sollen Noah Allen (Manresa, ESP) und Trey Davis (Maine, G-League, USA) glänzen. Nach einer Außenbandverletzung Keßens waren die Seestädter in der zurückliegenden Woche noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv und haben den 2,08 Meter großen US-Amerikaner John Bohannon (Maine) verpflichtet.

„Die Eisbären Bremerhaven sind ein Aufstiegsfavorit. Es ist eine denkbar schwere Aufgabe im ersten Saisonspiel. Sie haben mit Yebo, Ugrai und Keßen drei BBL-Spieler verpflichtet. Zudem haben sie starke Amerikaner in ihren Reihen. Insbesondere ist auf den korbgefährlichen Guard Trey Davis zu achten“, warnt SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann; er weiß aber auch: „Wir sind ebenfalls gut gerüstet und gehen mit breiter Brust in die Partie.“

Unter der Woche gaben die Behörden den Eisbären Bremerhaven grünes Licht, dass bis zu 896 Zuschauer bei den ersten beiden Heimspielen zugelassen sind. Aufgrund der Corona-Situation sind Gästefans ligaweit nicht erlaubt.

All diejenigen, die den Saisonstart der ROSTOCK SEAWOLVES nicht verpassen wollen, werden sowohl im Livestream auf sportdeutschland.tv als auch auf der Liga-Website mit Statistiken (live.2basketballbundesliga.de) zum Nordduell versorgt.