ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

SEAWOLVES verspielen Sieg gegen Artland

Die ROSTOCK SEAWOLVES beenden die reguläre Saison 2018/2019 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf dem fünften Tabellenplatz. Am 30. Spieltag verspielten die Rostocker eine 22-Punkte-Führung vor 4.034 Fans gegen die Artland Dragons und unterlagen mit 79:85 (45:36). Da Hamburg in Tübingen unterlag und sowohl Nürnberg als auch Heidelberg siegreich waren, rutschten die Wölfe auf den fünften Rang ab und müssen nun im Viertelfinale der Playoffs gegen Hamburg antreten.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen Artland Dragons 79:85 (45:36)

Die SEAWOLVEs machten im ersten Viertel da weiter, wo sie in der vergangenen Woche in Hagen aufgehört hatten. In den Anfangsminuten sprühten sie vor Spielwitz, passten den Ball und fanden immer wieder den freistehenden Mitspieler für einfache Punkte. Ab Mitte des ersten Abschnitts gelang es den Hausherren, sich durch einen 14:2-Lauf zweistellig abzusetzen (22:10, 9. Min). Jeder SEAWOLVES-Profi sah Einsatzzeit und konnte sich auf dem Parkett vor den über 4.000 Fans präsentieren. Neben Tom Alte glänzten in der ersten Hälfte auch Tony Hicks, Terrell Harris, Martin Bogdanov und Kapitän Jordan Talbert mit sehenswerten Aktionen wie Dunks oder Dreipunktewürfen. Die SEAWOLVES zeigten sich in Spiellaune und überzeugten mit Zusammenspiel und spektakulären Punkten.

Die Neun-Punkte-Führung (45:36) zur Halbzeit wuchs im dritten Abschnitt nach einem 13:0-Lauf sogar auf bis zu 22 Zähler (58:36, 25. Min) an, ehe die Offensive der Gastgeber langsam ins Stocken geriet. Bis zum Viertelende gelangen selbst nur noch sechs Zähler. Artland hingegen suchte die Flucht nach vorn, spielte befreit auf und sammelte bis zum Beginn des Schlussabschnitts noch 15 Zähler.

Vor den letzten zehn Minuten trennten beide Teams nur noch 13 Punkte (64:51). Und es sollten Angriff um Angriff weniger werden, denn in der verbleibenden Zeit wirkten die Wölfe verunsichert, verloren den Ball durch technische Fehler und trafen den Korb nicht mehr. Bei Freiwürfen zitterten die Hände, auch bei anderen Offensivaktionen, die in den ersten drei Vierteln noch klappten, war nun der Wurm drin. Artland hingegen nutzte das Momentum und die Qualität von ProA-Veteran Chase Griffin, um das Spiel zusammen mit Thorben Döding, Demetris Morant und Danielius Lavrinovicius zu drehen. Ohne Druck kämpften sich die Dragons zurück in einem schon verloren geglaubten Spiel und fügten den SEAWOLVES eine empfindliche Niederlage kurz von dem Start in die ProA-Playoffs zu.

Tony Hicks war Topscorer der Rostocker mit 21 Punkten, fünf Rebounds und acht Assists. Terrell Harris sammelte 16 Zähler, fünf Rebounds und fünf Korbvorlagen. Tom Alte überzeugte mit zehn Punkten, neun Rebounds und sechs geblockten Würfen. Bei den Gästen war Chase Griffin mit 23 Zählern bester Werfer.

SEAWOLVES-Coach Milan Škobalj nach dem Spiel: „Ich gratuliere Coach Florian Hartenstein und seinem Team zum Sieg. Wir wussten, dass Artland ohne Druck spielen würde und dass wir auf die Dreipunkteschützen aufpassen mussten. Das ist uns über drei Viertel gut gelungen. Als wir mit 20 Punkten geführt hatten, haben wir mental das Spiel abgehakt. Sowas darf uns in den Playoffs, die nun starten, nicht passieren. Wir haben 34 Punkte im Schlussviertel kassiert, das ist eindeutig zu viel. Mit solch einer defensiven Einstellung haben wir in den Playoffs nichts verloren. Ein Basketballspiel dauert 40 Minuten und nicht weniger.“

Im Viertelfinale der ProA Playoffs 2019 treffen die ROSTOCK SEAWOLVES als Fünfter der Abschlusstabelle auf den Vierten, die Hamburg Towers. Das erste Spiel der „Best-of-Five“-Serie findet am Samstag, den 6. April, um 19:30 Uhr in der edel-optics.de-Arena in Hamburg statt.

Das zweite Viertelfinale wird am Dienstag, den 9. April, um 19:30 Uhr in der StadtHalle Rostock ausgetragen. Der Ticketverkauf für diese Partie startet am Sonntag, 31. März, um 18:00 Uhr auf tickets.seawolves.de.

Viertelstände (HRO-ART): 22:15, 23:21; 19:15, 15:34

Ausführliche Statistik

Punkteverteilung

Rostock: Alte (10), Anzuluni (2), Bogdanov (7), Bryant (0), Cardenas (5), Clay (5), Frazier (3), Harris (16), Hicks (21), Škobalj (0), Talbert (8), Teucher (2).

Artland: Albrecht (15), Bland (6), Caisin (2), Curth (2), Döding (9), Griffin (23), Herold (2), Hundt (2), Lavrinovicius (15), Morant (9).