
Es ist Zeit, Zeit für Helden.
Helden leben dort, wo Erfolg ist. Helden werden nicht geboren, sie werden geformt. Sie entstehen durch Beharrlichkeit, durch Leistung, durch Herz, Einsatz und Leidenschaft. Helden gehen dorthin, wo es wehtut. Sie schinden sich, sie leiden, sie gehen über ihre Grenzen hinaus, um das Unmögliche zu erreichen und Träume wahr werden zu lassen. In der Geschichte der Rostock Seawolves gab es viele Helden.
Es gab Sven Hellmann, Robert Schmidt, Peter Maischak, Andrea Laudahn, Franziska Kandula, Gesa Köhn. Sie waren Säulen des Erfolgs und lokale Helden, auf die die Jugend mit glänzenden Augen empor schaute. Es gab Zbigniew Owczarek, Ivo Slavchev, Daniel Lopez oder Chris Frazier, die den Weg zu höheren Zielen ebneten.
Unvergessen ist Tyler Nelson, der Rostock in die 1. Liga warf und zusammen mit Chris Carter, Sid-Marlon Theis und Nijal Pearson lange Jahre das Gesicht des Clubs auf der nationalen Bühne prägte. In der Bundesliga kratzten JeQuan Lewis, Derrick Alson Jr., D’Shawn Schwartz und Bryce Hamilton am Heldentum. Auch Robin Amaize tat sich durch Glanztaten hervor.
Doch Helden stehen nicht alleine auf dem Spielfeld. Helden brauchen Menschen, die an ihre Heldenhaftigkeit glauben. Die sie unterstützen, die ihnen treu bleiben, die ihnen vertrauen. Kurzum: die sie zu Helden formen. Ohne die Fans der Rostock Seawolves wären die Helden nur halb so heldenhaft.
Helden brauchen nicht immer einen Anzug und einen Umhang. Manchmal treten sie auch in Trikot und Hose auf, während sie sich dafür einsetzen und die Mannschaft vorantreiben, sie zum Erfolg zu bringen und Stärke zu zeigen.
In der neuen Saison, der fünften der SEAWOLVES in der 1. Liga, ist es Zeit für neue Helden.
Für Owen Klassen, der seinen Titel als bester Rebounder der Liga verteidigen will. Für Mikrowelle TJ Crockett Jr., der in nullkommanix heiß laufen und Spiele im Alleingang entscheiden kann. Gleiches gilt für Punktemaschine Zach Copeland, Allzweckspieler Johnathan Stove oder Wurfspezialist Artur Konontšuk. Es ist Zeit für Center Bent Leuchten, der in seinem Profijahr den nächsten Schritt gehen wird. Oder für Verteidigungsass Dominic Lockhart. Für Routinier DeAndre Lansdowne. Für den neuen Kapitän Robin Amaize. Für die Nachwuchsspieler Matthes Tilsen und Bruno Loll, die sich auf der großen Bühne empfehlen wollen.
Auch bei den Seawolves Frauen ist an der Zeit, über neue Heldinnen zu sprechen: Führungsspielerinnen wie beispielsweise Lucia Orthen, Lara Brinkmann oder Makayla Blake sind hier zu nennen. Oder auch der lettische Neuzugang Paula Puzule. Oder jemand völlig anderes. Denn manchmal erscheinen Helden erst dann, wenn man nicht mit ihnen rechnet.
Es ist Zeit für Basketball – mit neuen Helden, neuen Herausforderungen und neuen Geschichten. Doch eines bleibt gleich: der Mut. Der Mut neues zu wagen, wo andere zögern. Nur ein Held geht das Risiko ein, um eine Chance auf den Sieg zu haben.
Die Rostock Seawolves starten hungrig in ihre fünfte Saison, sie brennen auf ein neues heldenhaftes Kapitel – die einzige Frage ist nur: wer sind am Saisonende unsere neuen Helden?