Aufholjagd ohne Happy End im Test gegen Vechta

Fast hätte es mit dem Comeback geklappt! Mit 21 Punkten lagen die ROSTOCK SEAWOLVES im öffentlichen Testspiel gegen Ligakonkurrent RASTA Vechta zu Beginn der zweiten Halbzeit im Rückstand, am Ende hätten die Wölfe beinahe noch das Spiel gedreht. Mit 76:82 (32:44) mussten sie sich im vierten Spiel der Saisonvorbereitung geschlagen geben. Topscorer der Rostocker war Johnathan Stove mit 21 Punkten.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen RASTA Vechta 76:82 (32:44)

Vor der Partie läuteten die besten Basketballer Mecklenburg-Vorpommerns die Saison mit einem großen Fan- und Familienfest ein. Der Verein hatte zudem einige Influencer aus Rostock und der Region eingeladen, um mit dem einzigen öffentlichen Testspiel in der Hansestadt auf die Sportart aufmerksam zu machen und neue Zielgruppen für den Basketball zu begeistern. Auch nach der Partie nutzten viele Anhänger der SEAWOLVES die Gelegenheit für Autogramme und Fotos im Foyer.

Die Partie gegen den letztjährigen Viertelfinalisten aus Niedersachsen begann schleppend. Die Gastgeber hatten Mühe, ihre Würfe zu treffen und gerieten früh in Rückstand. Vechta spielte den einfacheren Basketball für leichte Punkte, traf auch besser von außen, während die Wölfe bereits nach fünf Minuten einem 7:15-Rückstand hinterherlaufen mussten. Bis zur Halbzeit leisteten sich die Rostocker sieben Ballverluste und trafen lediglich drei ihrer 15 Versuche von jenseits der Dreipunktelinie – das Resultat war ein zweistelliger Rückstand zur Pause (32:44).

Nach dem Seitenwechsel fand Vechta erneut besser ins Spiel und eilte auf 21 Punkte davon (34:55, 24. Min). Das Rostocker Backcourt-Trio um DeAndre Lansdowne, Johnathan Stove und Zach Copeland übernahm anschließend mehr und mehr Verantwortung, um den Rückstand Punkt um Punkt abzutragen. Auch die Fans in der StadtHalle Rostock schöpften wieder Hoffnung und spornten ihre SEAWOLVES an.

In einer dramatischen Schlussphase verkürzte Stove mit einem Dreier auf 68:72 (37. Min), ehe RASTA-Guard Tommy Kuhse einen wilden Dreier traf (68:75, 38. Min). In der Crunchtime verwandelte Copeland sodann zwei Dreier in Serie – 74 Sekunden vor Schluss trennten beide Teams lediglich zwei Punkte (76:78). Die Entscheidung fiel kurz darauf: Zunächst versenkte Routinier Tibor Pleiß einen Dreier für Vechta, Bent Leuchten beging wenig später ein Offensivfoul. Wenngleich die Rostocker Moral zeigten, konnten sie sich mit einer erfolgreichen Aufholjagd nicht belohnen.

In einer Woche testen sie letztmals vor dem Saisonstart im Netto BBL Pokal (11.09. in Hamburg): Am 06. September um 15:00 Uhr treffen die SEAWOLVES in der ausverkauften MBS Arena in Oranienburg auf den Deutschen Meister ALBA Berlin.