
Die Rostock WeWolves sind gemeinsam gewachsen, haben gemeinsam gewonnen und kehren mit einer Medaille von den Nationalen Spielen 2026 zurück.
Mit einer Bronzemedaille im Gepäck und unzähligen unvergesslichen Erinnerungen im Herzen sind die WeWolves von den Nationalen Spielen der Special Olympics 2026 im Saarland zurückgekehrt. Vom 15. bis 20. Juni 2026 vertrat die inklusive Basketballmannschaft des Rostock Seawolves e.V. die Hanse- und Universitätsstadt auf Deutschlands größter Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung.
Die Teilnahme an den Nationalen Spielen war das Ergebnis harter Arbeit und großen Engagements. Bereits 2025 qualifizierten sich die WeWolves bei den Special Olympics Landesspielen in Rostock für das nationale Event. Nun durften sie sich mit den besten Teams Deutschlands messen.
Mit einer Delegation von neun Athleten, einem Head Coach, einer Co-Trainerin sowie drei Betreuern reiste das Team ins Saarland. Gespielt wurde in der Disziplin Basketball 5-gegen-5 Mix/Männer. Bereits am ersten Wettkampftag standen die Klassifizierungsspiele auf dem Programm. Diese dienten dazu, Mannschaften mit vergleichbarer Leistungsstärke in Gruppen einzuteilen und faire Wettbewerbe zu ermöglichen.
In den darauffolgenden Spielen zeigte die Mannschaft eindrucksvoll, was Teamgeist, Zusammenhalt und Leidenschaft bewirken können. Die Athleten wuchsen von Spiel zu Spiel über sich hinaus, unterstützten sich gegenseitig und begeisterten mit ihrem Einsatzwillen auf und neben dem Spielfeld.
Der verdiente Lohn: die Bronzemedaille bei den Nationalen Spielen 2026.
Doch der sportliche Erfolg ist nur ein Teil der Geschichte. Viel wichtiger sind die Erfahrungen, die Begegnungen mit Sportlern aus ganz Deutschland und die gemeinsamen Erlebnisse, die das Team zusammengeschweißt haben. Die Reise ins Saarland hat einmal mehr gezeigt, welche Kraft der inklusive Sport entfalten kann und wie wichtig gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigung ist.
„Die Bronzemedaille macht uns unglaublich stolz. Noch wertvoller sind jedoch die persönlichen Entwicklungen unserer Athleten, die vielen emotionalen Momente und der Zusammenhalt, den wir als Team erleben durften“, sagt Projektleiterin Kathrin Kraeft-Müller.
Ein besonderer Dank gilt allen Menschen, die diese Reise möglich gemacht haben. Neben den Eltern, Familien, Betreuern und ehrenamtlichen Unterstützern bedanken sich die WeWolves insbesondere bei ihren Förderern und Sponsoren. Ohne ihre Unterstützung wäre die Teilnahme an den Nationalen Spielen nicht realisierbar gewesen.
Das Team der WeWolves im Saarland bestand aus:
Charlott Wedig (Betreuerin Kommune Inklusiv), Martin Kehnscherper (Head Coach), Kathrin Kraeft-Müller (Projektleiterin), Leo Nüske, Sebastian Albrecht, Jakob Malig, Ute Menge, Florian Stange, Katrin Klein, Christian Tarlatt, David Schröder, Florian Wüstenberg (Betreuer), Moritz Pardun, Anika Leese (Gründerin) sowie Hannes Pardun (Betreuer).
Die WeWolves bedanken sich herzlich bei ihren Projektpartnern und Unterstützern:
Rostock Seawolves e.V., Caritas im Norden, Kommune Inklusiv, Aktion Mensch, GlücksSpirale, Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Landkreis Rostock, Evolve, Rotary Rostock, WIRO, ZEISS Vision Center Rostock sowie Gasthaus & Pension Zur Schaabe.
Gemeinsam haben sie gezeigt, dass und wie Inklusion gelebt wird. Die Bronzemedaille von Saarbrücken steht deshalb nicht nur für sportlichen Erfolg, sondern auch für Mut, Gemeinschaft und gelebte Teilhabe.