ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

SEAWOLVES fiebern Playoff-Auftakt in Hamburg entgegen

In den ProA Playoffs 2019 treffen die ROSTOCK SEAWOLVES im Viertelfinale auf die Hamburg Towers. Im Duell der beiden nördlichsten Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen sich der Vierte (Hamburg) und Fünfte (Rostock) der Abschlusstabelle 2018/2019 gegenüber.

Beide Teams haben das letzte Spiel der regulären Saison verloren. Während die Towers in Tübingen mit 100:104 unterlagen, verspielten die SEAWOLVES vor eigenem Publikum eine komfortable 22-Punkte-Führung und mussten sich den Artland Dragons mit 79:85 geschlagen geben.

In den Playoffs werden die Karten neu gemischt. Die Ergebnisse und Leistungen der Hauptrunde rücken in den Hintergrund, der Fokus ist auf die kommenden Spiele gerichtet. Das Team, das zuerst drei Spiele gewinnt, steht in der nächste Runde. Maximal fünf Duelle kann es geben.

Nachdem die SEAWOLVES die Hauptrunde mit vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen beendet haben, gehen sie nun ohne Druck in die Serie gegen die Towers. Die Hamburger sind haushoher Favorit gegen den Aufsteiger von der Ostsee, zumal die Wölfe auch beide Spiele während der Saison gegen die Towers verloren haben. Im Hinspiel am 14. Dezember 2018 hieß es 69:83 nach 40 Minuten, am 3. Februar 2019 leuchtete nach Spielende ein 68:74 auf der Anzeigetafel. Beide Male lagen die Gründe für die Niederlage bei der relativ schwachen Freiwurfquote und den abgegebenen Rebounds seitens der Wölfe. Entsprechend niedrig fiel auch der offensive Output aus – die SEAWOLVES blieben beide Male knapp zehn Zähler unter ihrem Saisonschnitt. Jedoch standen sich beide Teams über weite Strecken auf Augenhöhe gegenüber und boten sich einen packenden Kampf.

Für die SEAWOLVES wird es laut Coach Milan Škobalj in der gesamten Serie darauf ankommen, „die Hamburger Dreipunkteschützen zu stören und den Tempo-Basketball der Towers zu unterbinden“. Entscheidend ist zudem, dass „40 Minuten Konzentration gefordert sind“, um gegen eine der offensivstärksten Teams der Liga (83,3 Punkte pro Spiel, 35,4% 3FG) zu bestehen. Die Defensivarbeit ist der Schlüssel in den Playoffs.

„Hamburg hat uns in der Saison zweimal geschlagen. In den Playoffs ist wieder alles auf null. Nun müssen die Towers zeigen, dass sie uns auch dreimal schlagen können“, gibt sich SEAWOLVES-Guard Chris Frazier zuversichtlich.

Das 1. Viertelfinale bei den Towers ist ausverkauft. Über 150 Rostocker Fans, darunter ein Fanbus, machen sich am Samstag (6.4.) in Richtung Hamburg auf. Sprungball ist um 19:30 Uhr. Das Spiel wird live auf airtango.live übertragen.