Paderborn zu Gast in der Wolfshöhle

Zum dritten Heimspiel der Saison 2018/2019 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA begrüßen die ROSTOCK SEAWOLVES am Sonntag, den 14. Oktober, um 16:00 Uhr die Uni Baskets Paderborn in der StadtHalle Rostock.

Nach dem dramatischen 80:77-Auswärtssieg der Wölfe am vergangenen Sonntag ist der dritte Sieg in Folge das erklärte Ziel. Dabei gilt es, vor allem über die volle Distanz von 40 Minuten hellwach zu sein und den Gegner konzentriert defensiv zu fordern. In Ehingen spielten die Rostocker 31 Minuten lang wie aus einem Guss, führten mit 23 Zählern und ließen dann die Zügel schleifen. Letztlich reichte es zum Sieg, doch weder das Team noch die Fans wollen erneut eine solche Achterbahn der Gefühle erleben. Coach Milan Škobalj: “Wir müssen lernen, wie man ein Spiel über 40 Minuten spielt und nicht nur drei Viertel lang.” 

Dass mit Paderborn ein Team mit Rückenwind an die Ostsee reist, ist kein Geheimnis. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart feierten die Ostwestfalen am vergangenen Spieltag einen souveränen 85:74-Sieg gegen die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau. Dabei punkteten drei Spieler im Team von Coach Uli Naechster zweistellig. Sowohl Ivan Buntić, Bruder des ehemaligen SEAWOLVES-Spielers Luka Buntić (2016/2017), als auch US-Guard Matthew Klinewski erzielten jeweils 20 Punkte für die Paderborner, die in jedem ihrer bisherigen drei Spiele mindestens acht Dreipunktewürfe als Team verwandelten. Gegen Hanau waren es sogar elf erfolgreiche Distanzwürfe. “Paderborn ist ein Team mit vielen Dreipunkteschützen. Darauf müssen wir besonders achten. Wenn wir ihre Distanzwerfer stören, haben wir höhere Chancen auf den Sieg”, analysiert Škobalj. Neben der Treffsicherheit aus der Distanz haben die Uni Baskets auch flinke Hände; sie belegen mit 9,0 Ballgewinnen pro Partie den dritten Platz ligaweit (Rostock: 6,3 Steals pro Spiel).

Allerdings belegen die Paderborner den letzten Platz in der Rebound-Statistik (28,7 Rebounds pro Spiel) – das sind im Schnitt fast zehn Abpraller weniger als die SEAWOLVES (39,3). Nach der Rückkehr von Center Oliver Clay, der im Spiel gegen Ehingen in 15 Minuten fünf Rebounds einsammelte, bekommt das Quartett um Tony Hicks (5,7), Michael Jost (6,3), Tom Alte (6,5) und Yannick Anzuluni (8,7) weitere Verstärkung unter den Brettern. Denn eine alte Basketballweisheit besagt: Wer die Bretter kontrolliert, kontrolliert meist auch das Spiel. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Spruch am Sonntag bewahrheitet, wenn alle Wölfe hungrig, fit und einsatzbereit in den nächsten Beutezug ziehen werden.

Zum SEAWOLVES-Spiel gegen Paderborn am Sonntag werden etwa 2.800 Zuschauer in der StadtHalle Rostock erwartet. Karten gibt es auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen. Die Tageskasse öffnet am Spieltag um 14:00 Uhr, Hallenöffnung ist um 14:30 Uhr. Das Spiel wird zudem im Livestream auf airtango übertragen.