ROSTOCK SEAWOLVES BASKETBALL

SEAWOLVES vergeben ersten Match-Ball

Die ROSTOCK SEAWOLVES unterlagen im zweiten Achtelfinalspiel bei den FRAPORT SKYLINERS Juniors mit 65:67 (28:41) und mussten damit den 1-1-Ausgleich in der „Best-of-Three“-Serie hinnehmen. Somit kommt es zu einem entscheidenden dritten Spiel um den Einzug in das Play-Off-Viertelfinale am kommenden Dienstag, den 24. März um 19:30 Uhr in der OSPA | Arena. Die Rostocker kämpften sich nach einem 20-Punkte-Rückstand (13:33, 13. Min) zurück ins Spiel und hatten mit dem letzten Wurf die Chance auf den Sieg. Ein Dreipunkteversuch von Ivo Slavchev ging jedoch daneben. Tim Vogt war bester Korbschütze der SEAWOLVES mit 18 Punkten, bei den Frankfurtern war es Kyle Fossmann mit 16 Zählern.

FRAPORT SKYLINERS Juniors gegen ROSTOCK SEAWOLVES 67:65 (41:28)

Die Hausherren starteten treffsicher ins Spiel und gingen schnell mit 7:0 (2. Min) in Führung. Rostock hingegen hatte kein Wurfglück, leistete sich Ballverluste und konnte gegen die Zonenverteidigung der jungen Skyliners, bei denen diesmal die Doppellizenzspieler Johannes Richter und Stefan Ilzhöfer im Aufgebot standen, keine offenen Würfe herausspielen. Die Folge: Angeführt von Andrew Bock, der allein zehn Punkte im ersten Abschnitt erzielte, zogen die Frankfurter zweistellig davon (9:21, 8. Min). Sie führten nach zehn Minuten dank einer Feldwurfquote von 63 Prozent (Rostock: 27%) mit 27:11.

Im zweiten Durchgang wuchs der Rostocker Rückstand in der 13. Minute auf 20 Zähler (13:33) an, ehe die Verteidigung der Wölfe langsam besser wurde. Die Rotationen in der Abwehr und die eigene Zonenabwehr schienen nun besser organisiert und die SEAWOLVES kämpften sich heran. Tim Vogt netzte zwei seiner insgesamt vier Dreier im zweiten Abschnitt ein, und Rostock ging mit einem 28:41-Defizit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel feuerten die etwa 20 mitgereisten SEAWOLVES-Fans ihr Team weiter an. Allmählich schmolz der Rückstand. Jedoch waren es weiterhin viele Rostocker Abspielfehler, Ballverluste und erfolglose Würfe aus der Zone, die die SEAWOLVES trotz beherzten Auftretens nicht weiter heranbrachten. Ab Mitte des dritten Durchgangs sorgte ein 10:2-Lauf der Gäste dafür, dass der Rückstand einstellig wurde (40:47, 26. Min). Zwar setzten sich die SKYLINERS Juniors daraufhin wieder zweistellig ab, doch die SEAWOLVES hatten nun Blut geleckt und wollten den Sieg. Sie bissen sich zurück ins Spiel. Vor dem Schlussviertel trennten beide Teams nur acht Punkte; Frankfurt führte mit 57:49.

David Markert, Tim Vogt und Yannick Anzuluni versenkten im vierten Viertel insgesamt vier Dreier und Rostock lag in der 38. Minute nur noch mit 63:65 zurück. Eine spannende Schlussphase bahnte sich an, in der die SEAWOLVES den letzten Angriff haben sollten. Die Zonenverteidigung der Frankfurter verriegelte den Weg zum Korb, so dass Anzuluni den Ball weiterpassen musste. Ivo Slavchev musste somit den letzten Wurf nehmen, sein Dreier aus knapp acht Meter ging nur ans Brett und Frankfurt verließ als Sieger das Parkett.

Am Dienstag, den 24. März um 19:30 Uhr kommt es zum entscheidenden dritten Spiel zwischen beiden Teams um 19:30 Uhr in der OSPA | Arena. Tickets sind ab sofort verfügbar auf www.tickets.seawolves.de

Zitat von Coach Sebastian Wild: „Wir haben defensiv eine außerordentlich schwache erste Hälfte gespielt und offensiv kaum zu unserem Spiel gefunden. Wir haben auch die Intensität und Entschlossenheit vermissen lassen, die man braucht, um ein Auswärtsspiel zu gewinnen. In den letzten 15 Minuten haben wir uns mit einer Energieleistung noch einmal herangekämpft, obwohl auch da die Disziplin im Angriff fehlte. Somit konnten wir kein Kapital daraus schlagen. Glückwunsch an Frankfurt, die heute verdient gewonnen haben.“

Viertelstände (FRA:HRO): 27:11, 14:17, 16:21, 10:16

Ausführliche Statistiken zum Spiel

 FRANKFURTROSTOCK
PunkteKyle Fossman (16)
Andrew Bock (14)
Tim Oldenburg (10)
Stefan Ilzhöfer (10)
Tim Vogt (18)
Yannick Anzuluni (12)
David Markert (11)
ReboundsKyle Fossmann (6)
Andrew Bock (6)
Tim Oldenburg (6)
Ivo Slavchev (7)
Assistsvier Spieler (je 3)Sven Hellmann (4)
DreierKyle Fossman (4)Tim Vogt (4)
Team-Rebounds38 (10 Off, 28 Def)31 (10 Off, 21 Def)
Team-Wurfquote25/57 (44%)22/58 (38%)
Team-Zweierquote17/31 (55%)13/38 (34%)
Team-Dreierquote8/26 (31%)9/20 (45%)
Team-Freiwürfe9/11 (82%)12/15 (80%)
Gesamtpunkte6765

Punkteverteilung der ROSTOCK SEAWOLVES

Yannick Anzuluni (12), Jarrell Crayton (6), Jens Hakanowitz (4), Sven Hellmann (4), Tobias Lange (2), Daniel Lopez (2), David Markert (11), Zbigniew Owczarek (0), Ivo Slavchev (6), Tim Vogt (18).

Fotos vom Spiel gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors

Fotograf: Stefan Junghanns

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